Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  gretchen am Do Mai 14, 2009 3:03 pm

hallo wuschel,

nö, mein HA fing aus heiterem himmel an. dezember 2007 ohne erkennbaren auslöser. habe zunächst die SD testen lassen, der wert war leicht erhöht bei 3,65 und ich denke auch nciht wirklich, dass das die alleinige ursache ist. zu dem zeitpunnkt hatte ich gerade ein neues implanon (gestagen verhütungsstäbchen) setzen lassen....(vielleicht ne GANZ üble charge??? Wink ).
mein frauenarzt meinte dann, das ggf das östrogen zu nieder sei (logo durch die verhütung!!)...entfernte das (380€) implanon und schrieb mir diane und androcour auf. die diane sollte ich durchgehend nehmen.
mittlerweile denke ich dass sich der HA vielleicht GANZ minimal gebessert hatte dadurch, aber langfristig sind die haare damit (nach etwa einem jahr) extrem viel dünner geworden.

deshalb will ich die diane nicht mehr nehmen. tino meint ja auch, dass dadurch wachstumsfaktoren gedrosselt werden.

falls es ohne biogene pille ncoh schlimmer werden sollte, werde ich wohl die biogene pille wieder nehmen müssen.
hätte aber sehr gern mal nen hormonstatus ohne die pille. egal welche.

finasterid nur notfalls. kann aber sein, dass im herbst schon "notfalls" ist Sad(

bisher habe ich ja erst seit 1,5 zyklen die biogene pille. in der 7 tägigen pause hab ich festgestellt, dass haut und haar rubbeliger wurden. ggf also eine besserungen für die haare mit weniger hormonen.

ich hoffe es.
und ich hoffe auf die NEMs, die ich nach tinos empfehlung nehme.

hast du mit den NEMs schon eine verbesserung gespürt oder nimmst du sie auch noch nicht lange??

viele grüße, gretchen

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  wuschel am Do Mai 14, 2009 4:14 pm

Hallo Gretchen-

ach so, dann hatte ich es oben falsch verstanden. Ich dachte, Du hättest auch trotz Unterfunktion zunächst keinen HA gehabt sondern erst später als dann auch noch die anderen Hormone durcheinander kamen.
Ich habe schon von vielen gehört , dass sie unter Diane (und auch Valette) Haarausfall haben.
Es ist sicher einen gute Idee mal einen Status ohne Pille machen zu lassen. Ich würde dann nach dem Absetzen ein bisschen warten, bis sich die körpereigenen Hormone wieder aufgeschwungen haben.

Ich habe ca 2 Monate einige NEMs genommen. Mittlerweile eingeschränkt, da die Vorräte erschöpft sind und ich erst noch Tinos Empfehlung abwarten möchte. Das Zeug wird einem ja nicht gerade geschenkt.
Innerhalb der 2 Monate hatte sich am HA nichts verändert. Ich denke dass die NEMs als Unterstützung gedacht sind und die richtige Grundbehandlung dazugehört, damit sich was verbessert.

Als Multipräparat nehme ich HCK, das ist so eine Vitalstoffmischung (Granulat), die man individuell zusammenstellen kann. Sehr praktisch, weil man nicht so viele Pille schlucken muss und sowas wie Jod z. B. rauslassen kann. Kannst ja mal unter hck googeln, wenns dich interessiert. Leider ist auch diese Mischung nicht so ganz billig.

Liebe Grüße und einen hoffentlich sonnigen Tag sunny
Wuschel

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  tino am Sa Mai 16, 2009 1:47 am

Hallo


Wo ist eigentlich Tino abgeblieben? Haben wir ihn vergrault mit unseren kniffligen Fällen? Hoffentlich nicht!


Nein nein....bin unverhofft nur etwas knapp in der Zeit geworden.Ich beantworte was ich schaffe....d.h ich bantworte schon alles,nur momentan kann ich das leider nur etwas verzögert.


viel grüsse

tino

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Schweiss,Crosstrainer und neue Studie zum Androgenrezeptoren-Gendefekt bei prämenopausalen Frauen.

Beitrag  tino am Sa Mai 16, 2009 1:57 am

Hi

viel spaß beim radeln!!!....glaub, ich sollte auch mal wieder auf den crosstrainer steigen....(schweiß macht dem haar doch nichts aus, oder?!? )

Was ist ein Crosstrainer?Ein Stepper,ein Multifunktionstrainer,oder ein Fahrrad für daheim?

Viele Berichten in Foren das sie mehr Haare verlieren wenn sie schwitzen.Ich selbst..... auch.Schweissdrüsen metabolisiren ja auch Androgene,bzw konvertieren Testo zu DHT.Sind sie aktiv,tun sie das verstärkt.Oder es ist einfach nur so das der Schweiss das Ausschieben alter Telogenhaare fördert?


Ich stelle dir die Studie schon mal übersetzt,bzw resümiert hier ein.


Gerade eben wurde eine neue Arbeit veröffentlicht,die im Betreff genanntes Thema behandelt.Das ist die zweite veröffentlichte Arbeit zu diesem Thema.Die erste Arbeit zeigte das auch einige postmenopausale Frauen über 65,den gleichen haarschädlichen androgenspezifischen Rezeptorendefekt besitzen,wie auch zahlreiche Männer mit AGA.D.h im Klartext....die Androgenrezeptoren der betroffenen Männer und Frauen sind genetisch so geschaffen,das sie mehr Androgene bei normwetigen Androgen-Blutparametern aufnehmen.

Diese Studie zeigt aber diesmal das prämenopausale Frauen mit AGA,nicht solch eine Genvariante besitzen.

Ziel der Arbeit war es die bei AGA Männern bekannte genetische Androgenrezeptorenbeschaffenheit bei Frauen mit AGA zu bestätigen,oder auszuschliessen.Dreissig ägyptische Frauen im Alter von c.a mitte 20 bis c.a 40 wurden nach Ausschluss anderer Ursachen,wie z.b PCO-S,einem Genscreening unterzogen.Die Patientinnen zeigten alle eine AGA nach Typ2 Ludwig.Die Kontrollgruppe bestand aus 30 haargesunden Frauen aus der gleichen Altersgruppe.

Es zeigte sich kein statistisch signifikanter Unterschid zu der Kontrollgruppe in Genotyp und Alel-Frequenz(Genfrequenz).Diese Frauen zeigten im Rahmen dieser Untersuchung also keine solche "männerspezifische" Genvariante

Daher schlussfolgern die Studienmacher,das obengenannte Androgenrezeptoren-Variante,nicht als Maker für Frauen mit AGA geeignet ist.

Hier der Abstract der Arbeit:http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1...ubmed_RVDocSum

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  tino am Sa Mai 16, 2009 2:00 am

ganz lieben dank, dass du mal nachlesen willst, was es mit der kleinen sd aufsich hat!! bin dir wirklich dankbar für das alles!!!


Ich habe noch nichts gefunden.....muss aber nochmal nachfragen ob es dir da um weiteren Antikörperbefall,oder TSH Schwankungen ging?Wenn ich mich recht erinnere,um die AK...oder?


Gruss tino

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Hashimoto

Beitrag  wuschel am Sa Mai 16, 2009 12:58 pm

Hallo Gretchen!
ich war gestern , wie im anderen Thread beschrieben, beim Heilpraktiker. Er hat mir erzählt, dass Hashimoto in unserer Generation sehr gehäuft vorkommt, da wir in unserer Wachstumsphase, in der sich auch das endokrine System ausbildet, vom Tschernobyl-Gift beeinträchtigt wurden. (das war 86). Das fand ich sehr interessant. Ich kenne viele in meinem Alter plus/minus 5 JAhre , die Hashimoto haben.
Bringt uns nicht viel die Erkenntnis, aber ich dachte ich erzähls dir mal.

LG Wuschel

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  Lara am So Mai 17, 2009 2:16 pm

Hallo Wuschel,

welche Generation bist du denn??

LG, Lara

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sport & studie AGA gendefekt

Beitrag  gretchen am So Mai 17, 2009 3:32 pm

tino schrieb:Hi

viel spaß beim radeln!!!....glaub, ich sollte auch mal wieder auf den crosstrainer steigen....(schweiß macht dem haar doch nichts aus, oder?!? )

Was ist ein Crosstrainer?Ein Stepper,ein Multifunktionstrainer,oder ein Fahrrad für daheim?

Viele Berichten in Foren das sie mehr Haare verlieren wenn sie schwitzen.Ich selbst..... auch.Schweissdrüsen metabolisiren ja auch Androgene,bzw konvertieren Testo zu DHT.Sind sie aktiv,tun sie das verstärkt.Oder es ist einfach nur so das der Schweiss das Ausschieben alter Telogenhaare fördert?


Ich stelle dir die Studie schon mal übersetzt,bzw resümiert hier ein.


Gerade eben wurde eine neue Arbeit veröffentlicht,die im Betreff genanntes Thema behandelt.Das ist die zweite veröffentlichte Arbeit zu diesem Thema.Die erste Arbeit zeigte das auch einige postmenopausale Frauen über 65,den gleichen haarschädlichen androgenspezifischen Rezeptorendefekt besitzen,wie auch zahlreiche Männer mit AGA.D.h im Klartext....die Androgenrezeptoren der betroffenen Männer und Frauen sind genetisch so geschaffen,das sie mehr Androgene bei normwetigen Androgen-Blutparametern aufnehmen.

Diese Studie zeigt aber diesmal das prämenopausale Frauen mit AGA,nicht solch eine Genvariante besitzen.

Ziel der Arbeit war es die bei AGA Männern bekannte genetische Androgenrezeptorenbeschaffenheit bei Frauen mit AGA zu bestätigen,oder auszuschliessen.Dreissig ägyptische Frauen im Alter von c.a mitte 20 bis c.a 40 wurden nach Ausschluss anderer Ursachen,wie z.b PCO-S,einem Genscreening unterzogen.Die Patientinnen zeigten alle eine AGA nach Typ2 Ludwig.Die Kontrollgruppe bestand aus 30 haargesunden Frauen aus der gleichen Altersgruppe.

Es zeigte sich kein statistisch signifikanter Unterschid zu der Kontrollgruppe in Genotyp und Alel-Frequenz(Genfrequenz).Diese Frauen zeigten im Rahmen dieser Untersuchung also keine solche "männerspezifische" Genvariante

Daher schlussfolgern die Studienmacher,das obengenannte Androgenrezeptoren-Variante,nicht als Maker für Frauen mit AGA geeignet ist.

Hier der Abstract der Arbeit:http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1...ubmed_RVDocSum




hallo tino,

mein crosstrainer ist ein ellipsentrainer (andes 507). leider gerät man darauf sehr ins schwitzen Sad(. das hieße also, es werden mehr haare durch DHT geschädigt, weil und wenn der stoffwechsel angekurbelt wird.... Sad .....und das hieße dann ja auch, dass eine überfunktion der SD zum beispiel nicht nur die wachstumszyklen beschleunigt (und haare schneller rieseln lässt) sondern auch dadurch vermehrt DHT an die haarwurzeln gelangt.......alles extrem besch... Neutral

danke dir fürs zusammenfassen der studie!!
verstehe ich es richtig, dass sich dieser gendefekt also in einer größeren rezeptordichte an den haarwurzeln äußert? bzw sich diese anhäufung erst nach der menopause äußert?? ...was ich seltsam finde....kann sich etwas genetisch angeborenes wie rezeptoranzahl noch ändern?? und wie erklärt sich dann, dass schon so viele junge frauen schon an HA mit männl. muster leiden? ebensowenig verstehe ich, wieso ein so kleine probandenzahl gewählt wird. das ist ja kaum statistisch relevant Sad( schade.

oder sollte ich dieses ergebnis dennoch positiver sehen?
bin momentan wieder ziemlich demoralisiert. liegt aber wohl daran, dass meine haare sich wieder extrem dünn und wenig anfühlen, seit der zweite pillenzyklus begonnen hat Sad.

danke dir dennoch tino. weiß, es ist enorm viel arbeit und ein geduldsakt, diese studien durchzuwählzen!!!!!
tausend dank!

viele grüße, gretchen

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Antikörperbefall oder TSH Schwankungen

Beitrag  gretchen am So Mai 17, 2009 3:40 pm

tino schrieb:
ganz lieben dank, dass du mal nachlesen willst, was es mit der kleinen sd aufsich hat!! bin dir wirklich dankbar für das alles!!!


Ich habe noch nichts gefunden.....muss aber nochmal nachfragen ob es dir da um weiteren Antikörperbefall,oder TSH Schwankungen ging?Wenn ich mich recht erinnere,um die AK...oder?


Gruss tino


hallo nochmal,
also antikörper hat meine Sd wohl schon länger keine mehr produziert. ich frage mich eher, inwieweit ich da tatsächlich ncoh mit "autoimmun" bedingten schwankungen rechnen muss oder ob die schwankungen, die ich habe eher durch das einstellen mit T4+T3 zu tun hat....(zu grobe sprünge in der einstellphase der medikation o.ä.)

ich kopiere mal rein, was ich im HT-forum gepostet hab. eine zusammenstellung der untersuchenungsergebnisse:

laut endokrinologen und nuklearmedizinern sieht meine SD folgendermaßen aus:

grobschollig inhomogen,
etwas echoarm,
keine knoten,
typisch für autoimmunthyreopathie hashimoto thyreoiditis,
Uptake 0.16%,
Fläche 7qcm,
Impulse 764,
re 1mL; li. 2mL

auf jod muss ich nicht unbedingt achten sagte man mir, da keine antikörper vorhanden seien (zuletzt 2002).

leider vom 6.2.08:
TSH nach TRH: 61,47 mU/L (pos. Ab TSH über 2,9-20mU/L)

was meint ihr dazu??? habe ich da noch (realistisch gesehen) mit schüben zu rechnen??
kanns sein, das DIESE SD meine haare innerhalb von 15 monaten so kaputt gemacht hat? oder kann der haarausfall und vor allem das DÜNNER WERDEN des einzelnen haares auch völlig ohne anitköper vonstatten gehen? also nur durch ein hoch und runter regulieren des TSH-wertes??

....vielleicht findest du ja wirklich was dazu...auch hier ein ganz liebes dankeschön!!!!!!!

schöne grüße, gretchen

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  gretchen am So Mai 17, 2009 3:44 pm

wuschel schrieb:Hallo Gretchen!
ich war gestern , wie im anderen Thread beschrieben, beim Heilpraktiker. Er hat mir erzählt, dass Hashimoto in unserer Generation sehr gehäuft vorkommt, da wir in unserer Wachstumsphase, in der sich auch das endokrine System ausbildet, vom Tschernobyl-Gift beeinträchtigt wurden. (das war 86). Das fand ich sehr interessant. Ich kenne viele in meinem Alter plus/minus 5 JAhre , die Hashimoto haben.
Bringt uns nicht viel die Erkenntnis, aber ich dachte ich erzähls dir mal.

LG Wuschel


hi wuscheln,
danke für die info! finde es ne gewagte these...aber andererseits: wer kann das schon ausschließen....?! confused
schönen sonntag für dich!!
gretchen

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Hashimoto/ Tschernobyl

Beitrag  wuschel am So Mai 17, 2009 7:53 pm

Hallo,

@Lara: ich bin 31 JAhre alt. 86 war ich also 9. Der Heilpraktiker meinte, dass es aber auch viele Jahre danach zu Schädigungen kam oder noch kommt (?).
Ich finden die These gar nicht so abwegig- ob es wirklich stimmt, lässt sich allerdings nur schwer nachweisen nehme ich an.

LG wuschel

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  tino am Mo Mai 18, 2009 1:35 am

gretchen schrieb:
tino schrieb:
ganz lieben dank, dass du mal nachlesen willst, was es mit der kleinen sd aufsich hat!! bin dir wirklich dankbar für das alles!!!


Ich habe noch nichts gefunden.....muss aber nochmal nachfragen ob es dir da um weiteren Antikörperbefall,oder TSH Schwankungen ging?Wenn ich mich recht erinnere,um die AK...oder?


Gruss tino


hallo nochmal,
also antikörper hat meine Sd wohl schon länger keine mehr produziert. ich frage mich eher, inwieweit ich da tatsächlich ncoh mit "autoimmun" bedingten schwankungen rechnen muss oder ob die schwankungen, die ich habe eher durch das einstellen mit T4+T3 zu tun hat....(zu grobe sprünge in der einstellphase der medikation o.ä.)

ich kopiere mal rein, was ich im HT-forum gepostet hab. eine zusammenstellung der untersuchenungsergebnisse:

laut endokrinologen und nuklearmedizinern sieht meine SD folgendermaßen aus:

grobschollig inhomogen,
etwas echoarm,
keine knoten,
typisch für autoimmunthyreopathie hashimoto thyreoiditis,
Uptake 0.16%,
Fläche 7qcm,
Impulse 764,
re 1mL; li. 2mL

auf jod muss ich nicht unbedingt achten sagte man mir, da keine antikörper vorhanden seien (zuletzt 2002).

leider vom 6.2.08:
TSH nach TRH: 61,47 mU/L (pos. Ab TSH über 2,9-20mU/L)

was meint ihr dazu??? habe ich da noch (realistisch gesehen) mit schüben zu rechnen??
kanns sein, das DIESE SD meine haare innerhalb von 15 monaten so kaputt gemacht hat? oder kann der haarausfall und vor allem das DÜNNER WERDEN des einzelnen haares auch völlig ohne anitköper vonstatten gehen? also nur durch ein hoch und runter regulieren des TSH-wertes??

....vielleicht findest du ja wirklich was dazu...auch hier ein ganz liebes dankeschön!!!!!!!

schöne grüße, gretchen


Ich sag mal so......du bist autoimmunerkrankt.Das bedeutet,das du ganz sicher eine dementsprechende Genetik besitzt.Die für solche AI Erkrankungen relevanten Gene,sind bislang noch nicht sicher geklärt.D.h man hat schon einige immunspezifische(z.b auch zytokininduzierende) Gene in Verdacht.Solche haben sich auch schon in kleineren Studien bestätigt.Natürlich braucht der Ausbruch einer AI Erkrankung auch einen oder mehrere Trigger,zu welchen auch Jodverzehr gehöhren soll.Professor Heufelder hat viel interessantes dazu geschrieben.

Tschernobyl.....eher weniger.Es gibt genug andere zeitgeisstabhängige Trigger.

Siehe hier....ein kurzes Resüme

http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/sonstige_fachbereiche/ernaehrung/default.aspx?sid=308913

Den zweiten Artikel,bzw dieses sehr ausführlich Fachresüme,beschribt den Stand der Wissenschaft b.z HT sehr gut.

http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?artid=555850

Und ich zitiere mal daraus:
HT has been shown to often coexist with other autoimmune diseases such as type 1 diabetes (T1D), celiac disease, rheumatoid arthritis, multiple sclerosis, vitiligo, etc [11-14]. HT can also be expressed as part of an autoimmune polyendocrine syndrome type 2 (APS-2), which is usually defined by the occurrence of two or more of the following: Addison's disease (always present), AITD and/or type 1 diabetes [15], in the same patient.

Es gibt so viele Möglichkeiten.......z.b könnte der Autoimmunprozess,bzw seine Genetik sich mit einem ungünstigen Lebensalter gekreuzt haben,bzw mit einem Lebensalter,das mit einer ungünstigen hormonellen Veränderung einhergegangen ist.Dies könnte eine "AGA" zum Ausbruch gebracht haben?Die wäre "nicht" messbar,denn so etwas spielt sich zumindest sexualhormonbezogen oft nur auf Rezeptorenebene ab.

Die Zeit einer schlechten SD Einstellung kann den IGF-1 Spiegel senken.Auch dann würde eine z.b auch rezeptorenspezifische genetische Neigung zum weiblichen Haarausfall,durchbrechen.

Ist ein Haarfollikel einmal angegriffen,bleibt er wie z.b eine beginnende Schrumpfniere,oder ein schwaches Herz im Rahmen einer Herzinsuffizienz,für immer anfällig auf sämtliche Winde,also anfälliger wie gesundes Gewebe.

Sollten sich deine Haare in der von dir beschriebenen Zeit auch signifikant sichtbar gelichtet haben,sollte auch an ein autoimmunes Geschehen,bzw an eine Subform der Alopecia Areata gedacht werden.

Und schlussendlich kann es tatsächlich so sein das e.v nur(?) das stark erhöhte TSH,zumindest zu der starken Verschlechterung des Haarkleides beigtragen hat.Das ist natürlich ein sehr neues Thema in der Wissenschaft,welches wie du ja weisst,noch nicht an Probanden,sondern erstmal in Ex Vivo untersucht wurde.Und das Thema Hashimoto/AI-SD-Erkrankung und Haarausfall,wird von der Wissenschaft leider immer noch grandios stiefmütterlich behandelt.

Was ich annehme (wenn man Areata-Subtypen ausschlissen könnte)),ist das deine Haarfollikel momentan multifaktoriell empfindlich auf eigentlich alle bestehenden Stressoren reagieren.Das glaube ich vorallem weil ja trotz guter(?) Einstellung,keine Besserung eingetreten ist,bzw du ja aktuell eine Verschlechterung angibst.Ich habe im Hashiforum mal eine Umfrage gemacht(ich oder Peter glaube ich)....wo es darum ging wieviele Hashimotos bei guter Einstellung tatsächlich keinen HA mehr erleiden.Angeblich...einige,wenn....das so stimmte Smile

Ich habe nicht vor dich zu verängstigen...ich möchte dir einfach nur realistisch alle Möglichkeiten aufzeigen

Natürlich wünsche ich dir,das es ein Einstellungsproblem ist,also ein solches das sich auch auf Schwankungen bei der Einstellung,die dann die Haarzyklen dysregulieren,beschränkt.Was ist denn mit einer in Foren als "Wohlfühldosis" umschriebenen Dosis?Viele HT Patienten berichteten unter einer solchen Dosierung,immer wieder von zunehmend abklingenden Beschwerden.Wir kämen weiter,wenn wir das Einstellungsproblem und einen Areata-Subtypen ausschliessen könnten.Dann könntest du dich darauf konzentrieren multifaktoriell zu behandeln,also den Haarfollikel medikamentös und ernährungsspezifisch aufzubauen,und abzuschirmen.Aber das wolltst du ja zumindest teilweise sowiso tun.Es kann in jedem Fall nur nutzen.Jede länger bestehende Alopezie muss im Grunde multifaktoriell behandelt werden.Ist das gleiche wie eine seit z.b einem Jahr bestehende Herzinsuffizienz.Ohne mehrwegige Abschirmung wird das Organ immer mehr insuffizient,bzw die Progression schreitet schneller voran.


viele Grüsse

tino

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  tino am Mo Mai 18, 2009 2:00 am

gretchen schrieb:
tino schrieb:Hi

viel spaß beim radeln!!!....glaub, ich sollte auch mal wieder auf den crosstrainer steigen....(schweiß macht dem haar doch nichts aus, oder?!? )

Was ist ein Crosstrainer?Ein Stepper,ein Multifunktionstrainer,oder ein Fahrrad für daheim?

Viele Berichten in Foren das sie mehr Haare verlieren wenn sie schwitzen.Ich selbst..... auch.Schweissdrüsen metabolisiren ja auch Androgene,bzw konvertieren Testo zu DHT.Sind sie aktiv,tun sie das verstärkt.Oder es ist einfach nur so das der Schweiss das Ausschieben alter Telogenhaare fördert?


Ich stelle dir die Studie schon mal übersetzt,bzw resümiert hier ein.


Gerade eben wurde eine neue Arbeit veröffentlicht,die im Betreff genanntes Thema behandelt.Das ist die zweite veröffentlichte Arbeit zu diesem Thema.Die erste Arbeit zeigte das auch einige postmenopausale Frauen über 65,den gleichen haarschädlichen androgenspezifischen Rezeptorendefekt besitzen,wie auch zahlreiche Männer mit AGA.D.h im Klartext....die Androgenrezeptoren der betroffenen Männer und Frauen sind genetisch so geschaffen,das sie mehr Androgene bei normwetigen Androgen-Blutparametern aufnehmen.

Diese Studie zeigt aber diesmal das prämenopausale Frauen mit AGA,nicht solch eine Genvariante besitzen.

Ziel der Arbeit war es die bei AGA Männern bekannte genetische Androgenrezeptorenbeschaffenheit bei Frauen mit AGA zu bestätigen,oder auszuschliessen.Dreissig ägyptische Frauen im Alter von c.a mitte 20 bis c.a 40 wurden nach Ausschluss anderer Ursachen,wie z.b PCO-S,einem Genscreening unterzogen.Die Patientinnen zeigten alle eine AGA nach Typ2 Ludwig.Die Kontrollgruppe bestand aus 30 haargesunden Frauen aus der gleichen Altersgruppe.

Es zeigte sich kein statistisch signifikanter Unterschid zu der Kontrollgruppe in Genotyp und Alel-Frequenz(Genfrequenz).Diese Frauen zeigten im Rahmen dieser Untersuchung also keine solche "männerspezifische" Genvariante

Daher schlussfolgern die Studienmacher,das obengenannte Androgenrezeptoren-Variante,nicht als Maker für Frauen mit AGA geeignet ist.

Hier der Abstract der Arbeit:http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1...ubmed_RVDocSum




hallo tino,

mein crosstrainer ist ein ellipsentrainer (andes 507). leider gerät man darauf sehr ins schwitzen Sad(. das hieße also, es werden mehr haare durch DHT geschädigt, weil und wenn der stoffwechsel angekurbelt wird.... Sad .....und das hieße dann ja auch, dass eine überfunktion der SD zum beispiel nicht nur die wachstumszyklen beschleunigt (und haare schneller rieseln lässt) sondern auch dadurch vermehrt DHT an die haarwurzeln gelangt.......alles extrem besch... Neutral

danke dir fürs zusammenfassen der studie!!
verstehe ich es richtig, dass sich dieser gendefekt also in einer größeren rezeptordichte an den haarwurzeln äußert? bzw sich diese anhäufung erst nach der menopause äußert?? ...was ich seltsam finde....kann sich etwas genetisch angeborenes wie rezeptoranzahl noch ändern?? und wie erklärt sich dann, dass schon so viele junge frauen schon an HA mit männl. muster leiden? ebensowenig verstehe ich, wieso ein so kleine probandenzahl gewählt wird. das ist ja kaum statistisch relevant Sad( schade.

oder sollte ich dieses ergebnis dennoch positiver sehen?
bin momentan wieder ziemlich demoralisiert. liegt aber wohl daran, dass meine haare sich wieder extrem dünn und wenig anfühlen, seit der zweite pillenzyklus begonnen hat Sad.

danke dir dennoch tino. weiß, es ist enorm viel arbeit und ein geduldsakt, diese studien durchzuwählzen!!!!!
tausend dank!

viele grüße, gretchen



mein crosstrainer ist ein ellipsentrainer (andes 507). leider gerät man darauf sehr ins schwitzen (. das hieße also, es werden mehr haare durch DHT geschädigt, weil und wenn der stoffwechsel angekurbelt wird.... .....und das hieße dann ja auch, dass eine überfunktion der SD zum beispiel nicht nur die wachstumszyklen beschleunigt (und haare schneller rieseln lässt) sondern auch dadurch vermehrt DHT an die haarwurzeln gelangt.......alles extrem besch...


Lass dir bitte durch meine Schreibereien nicht den Sport verderben! Smile Ich selbst mache viel Sport,und der ist auch Haargesund,weil er viele Wachstumsfaktoren ankurbelt!Eine Überfunktion macht auch Zelltod(Apoptose),wenn diese unbehandelt bleibt.Aber eine Überfunktion ist ja medikamentös sehr gut behandelbar.



verstehe ich es richtig, dass sich dieser gendefekt also in einer größeren rezeptordichte an den haarwurzeln äußert?


Nein,bei dem beschriebenen CAG-Repeat-Polymorphismus) nehmen die Androgenrezeptoren genetisch bedingt mehr Androgene auf.


bzw sich diese anhäufung erst nach der menopause äußert?? ...was ich seltsam finde....kann sich etwas genetisch angeborenes wie rezeptoranzahl noch ändern??


Erst nach der Menopause weil die schützenden Hormone(die den Gendefekt in der Lebensspanne vorher entschärften),dann absinken.Z.b Estrogen und IGF-1.Es ist generell möglich das Androgenrezeptoren im Laufe des Lebens ihre Dichte wechseln.


und wie erklärt sich dann, dass schon so viele junge frauen schon an HA mit männl. muster leiden?

Sicher gibt es genetische Alopezien bei Frauen,die nicht unbedingt androgenbedingt seien müssen.Nur sind die relevanten Gene noch "unbekannt".Wobei ich da viele in Verdacht habe.Die Umwelt,z.b der berufliche Stress(Frau muss heutzutage mehr Leistung bringen),Fehlernährung(z.b Diäten weil man wie Victoria Beckham oder Paris Hilton aussehen möchte),und epigenetische Einflüsse machen die angeborene Genetik bereits in jungen Jahren scharf.Das was für nach der Menopause vorgesehen ist,kommt duch Umweltfaktoren verfrüht zum Ausbruch.Die Frau hat von Natur aus den Vorteil eines Östrogenschutzes,und damit auch den besseren Antioxidantienstatus,und die bessere Endothelversorgung.Deshalb leben Frauen ja auch länger wie wir.Knabbert etwas diese Schutzfaktoren an,leidet auch das Symbol (das Haar) des Überlebensvorteils.


ebensowenig verstehe ich, wieso ein so kleine probandenzahl gewählt wird. das ist ja kaum statistisch relevant :


Ich bin mir sehr sicher das schon bald grössere Studien zu diesem Androgenrezeptor Thema bei Frauen erscheinen werden.In naher Zukunft wird es nämlich so sein,das Genscreenings bei Diagnose von Haarerkrankungen praxisreif werden.


oder sollte ich dieses ergebnis dennoch positiver sehen?

Ja!

Denn Männer,Träger dieser Genvariante,bekommen oft schlimme Alopezien.Es sind da zwar mehrere Gene,jedoch ist der AR-Polymorphismus ein stark beitragender Faktor.


viele grüsse


tino

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*uff*

Beitrag  gretchen am Mo Mai 18, 2009 9:54 pm

tino schrieb:
Es gibt so viele Möglichkeiten.......z.b könnte der Autoimmunprozess,bzw seine Genetik sich mit einem ungünstigen Lebensalter gekreuzt haben,bzw mit einem Lebensalter,das mit einer ungünstigen hormonellen Veränderung einhergegangen ist.Dies könnte eine "AGA" zum Ausbruch gebracht haben?Die wäre "nicht" messbar,denn so etwas spielt sich zumindest sexualhormonbezogen oft nur auf Rezeptorenebene ab.

Die Zeit einer schlechten SD Einstellung kann den IGF-1 Spiegel senken.Auch dann würde eine z.b auch rezeptorenspezifische genetische Neigung zum weiblichen Haarausfall,durchbrechen.

Ist ein Haarfollikel einmal angegriffen,bleibt er wie z.b eine beginnende Schrumpfniere,oder ein schwaches Herz im Rahmen einer Herzinsuffizienz,für immer anfällig auf sämtliche Winde,also anfälliger wie gesundes Gewebe.

Sollten sich deine Haare in der von dir beschriebenen Zeit auch signifikant sichtbar gelichtet haben,sollte auch an ein autoimmunes Geschehen,bzw an eine Subform der Alopecia Areata gedacht werden.

Und schlussendlich kann es tatsächlich so sein das e.v nur(?) das stark erhöhte TSH,zumindest zu der starken Verschlechterung des Haarkleides beigtragen hat.Das ist natürlich ein sehr neues Thema in der Wissenschaft,welches wie du ja weisst,noch nicht an Probanden,sondern erstmal in Ex Vivo untersucht wurde.Und das Thema Hashimoto/AI-SD-Erkrankung und Haarausfall,wird von der Wissenschaft leider immer noch grandios stiefmütterlich behandelt.

Was ich annehme (wenn man Areata-Subtypen ausschlissen könnte)),ist das deine Haarfollikel momentan multifaktoriell empfindlich auf eigentlich alle bestehenden Stressoren reagieren.Das glaube ich vorallem weil ja trotz guter(?) Einstellung,keine Besserung eingetreten ist,bzw du ja aktuell eine Verschlechterung angibst.Ich habe im Hashiforum mal eine Umfrage gemacht(ich oder Peter glaube ich)....wo es darum ging wieviele Hashimotos bei guter Einstellung tatsächlich keinen HA mehr erleiden.Angeblich...einige,wenn....das so stimmte Smile

Ich habe nicht vor dich zu verängstigen...ich möchte dir einfach nur realistisch alle Möglichkeiten aufzeigen

Natürlich wünsche ich dir,das es ein Einstellungsproblem ist,also ein solches das sich auch auf Schwankungen bei der Einstellung,die dann die Haarzyklen dysregulieren,beschränkt.Was ist denn mit einer in Foren als "Wohlfühldosis" umschriebenen Dosis?Viele HT Patienten berichteten unter einer solchen Dosierung,immer wieder von zunehmend abklingenden Beschwerden.Wir kämen weiter,wenn wir das Einstellungsproblem und einen Areata-Subtypen ausschliessen könnten.Dann könntest du dich darauf konzentrieren multifaktoriell zu behandeln,also den Haarfollikel medikamentös und ernährungsspezifisch aufzubauen,und abzuschirmen.Aber das wolltst du ja zumindest teilweise sowiso tun.Es kann in jedem Fall nur nutzen.Jede länger bestehende Alopezie muss im Grunde multifaktoriell behandelt werden.Ist das gleiche wie eine seit z.b einem Jahr bestehende Herzinsuffizienz.Ohne mehrwegige Abschirmung wird das Organ immer mehr insuffizient,bzw die Progression schreitet schneller voran.


viele Grüsse

tino


hallo tino,

hm....ich denke auch, dass es an allen möglichen fakoren liegt! zumal sich das haar in seiner festigkeit auch mit zyklusschwankungen verändert.
sooooo auffallen ist der HA nicht. zumindest nciht für menschen, die mein dickes, sehr dichtes haar nicht kannten. wenn die sonne scheint oder ich unter einer lampe stehe, sieht man schon meien kopfhaut am scheitel durchschimmern. außerdem sind die seitenn (nicht nur die geheimratsecken) sehr ausgedünnt. wie gesagt, sie fallen auch im nacken aus. diffus eben.

ich sehe auch einige haare nachwachsen, allerdings sind sie dünn. vielleicht werden die noch dicker?? außerdem wachsen sicher keine 150 haare täglich nach..

ich denke, ich muss abwarten.
danke tino für die mühe!!!!

liebe grüße, gretchen

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  tino am Mo Mai 25, 2009 1:13 am

gretchen schrieb:
tino schrieb:
Es gibt so viele Möglichkeiten.......z.b könnte der Autoimmunprozess,bzw seine Genetik sich mit einem ungünstigen Lebensalter gekreuzt haben,bzw mit einem Lebensalter,das mit einer ungünstigen hormonellen Veränderung einhergegangen ist.Dies könnte eine "AGA" zum Ausbruch gebracht haben?Die wäre "nicht" messbar,denn so etwas spielt sich zumindest sexualhormonbezogen oft nur auf Rezeptorenebene ab.

Die Zeit einer schlechten SD Einstellung kann den IGF-1 Spiegel senken.Auch dann würde eine z.b auch rezeptorenspezifische genetische Neigung zum weiblichen Haarausfall,durchbrechen.

Ist ein Haarfollikel einmal angegriffen,bleibt er wie z.b eine beginnende Schrumpfniere,oder ein schwaches Herz im Rahmen einer Herzinsuffizienz,für immer anfällig auf sämtliche Winde,also anfälliger wie gesundes Gewebe.

Sollten sich deine Haare in der von dir beschriebenen Zeit auch signifikant sichtbar gelichtet haben,sollte auch an ein autoimmunes Geschehen,bzw an eine Subform der Alopecia Areata gedacht werden.

Und schlussendlich kann es tatsächlich so sein das e.v nur(?) das stark erhöhte TSH,zumindest zu der starken Verschlechterung des Haarkleides beigtragen hat.Das ist natürlich ein sehr neues Thema in der Wissenschaft,welches wie du ja weisst,noch nicht an Probanden,sondern erstmal in Ex Vivo untersucht wurde.Und das Thema Hashimoto/AI-SD-Erkrankung und Haarausfall,wird von der Wissenschaft leider immer noch grandios stiefmütterlich behandelt.

Was ich annehme (wenn man Areata-Subtypen ausschlissen könnte)),ist das deine Haarfollikel momentan multifaktoriell empfindlich auf eigentlich alle bestehenden Stressoren reagieren.Das glaube ich vorallem weil ja trotz guter(?) Einstellung,keine Besserung eingetreten ist,bzw du ja aktuell eine Verschlechterung angibst.Ich habe im Hashiforum mal eine Umfrage gemacht(ich oder Peter glaube ich)....wo es darum ging wieviele Hashimotos bei guter Einstellung tatsächlich keinen HA mehr erleiden.Angeblich...einige,wenn....das so stimmte Smile

Ich habe nicht vor dich zu verängstigen...ich möchte dir einfach nur realistisch alle Möglichkeiten aufzeigen

Natürlich wünsche ich dir,das es ein Einstellungsproblem ist,also ein solches das sich auch auf Schwankungen bei der Einstellung,die dann die Haarzyklen dysregulieren,beschränkt.Was ist denn mit einer in Foren als "Wohlfühldosis" umschriebenen Dosis?Viele HT Patienten berichteten unter einer solchen Dosierung,immer wieder von zunehmend abklingenden Beschwerden.Wir kämen weiter,wenn wir das Einstellungsproblem und einen Areata-Subtypen ausschliessen könnten.Dann könntest du dich darauf konzentrieren multifaktoriell zu behandeln,also den Haarfollikel medikamentös und ernährungsspezifisch aufzubauen,und abzuschirmen.Aber das wolltst du ja zumindest teilweise sowiso tun.Es kann in jedem Fall nur nutzen.Jede länger bestehende Alopezie muss im Grunde multifaktoriell behandelt werden.Ist das gleiche wie eine seit z.b einem Jahr bestehende Herzinsuffizienz.Ohne mehrwegige Abschirmung wird das Organ immer mehr insuffizient,bzw die Progression schreitet schneller voran.


viele Grüsse

tino


hallo tino,

hm....ich denke auch, dass es an allen möglichen fakoren liegt! zumal sich das haar in seiner festigkeit auch mit zyklusschwankungen verändert.
sooooo auffallen ist der HA nicht. zumindest nciht für menschen, die mein dickes, sehr dichtes haar nicht kannten. wenn die sonne scheint oder ich unter einer lampe stehe, sieht man schon meien kopfhaut am scheitel durchschimmern. außerdem sind die seitenn (nicht nur die geheimratsecken) sehr ausgedünnt. wie gesagt, sie fallen auch im nacken aus. diffus eben.

ich sehe auch einige haare nachwachsen, allerdings sind sie dünn. vielleicht werden die noch dicker?? außerdem wachsen sicher keine 150 haare täglich nach..

ich denke, ich muss abwarten.
danke tino für die mühe!!!!

liebe grüße, gretchen


Hi


vielleicht werden die noch dicker?? außerdem wachsen sicher keine 150 haare täglich nach..

Im Grunde wachsen tgl schon 150 Haare,oder mehr nach.Es kommt drauf an wie gestört oder gesund der Haarzyklus abläuft.Wenn die Haare dicker werden....durch eine ganzheitliche Behandlung z.b.....dann müssten die auch länger in der Anagenphase verweilen.


viele grüsse

tino

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  gretchen am Mo Mai 25, 2009 12:15 pm

hallo tino,
vielen dank!
das klingt ja toll! lässt mich wieder ein bißchen hoffen!!!!
einen schönen tag für dich!
agathe

gretchen

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

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