Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

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Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  gretchen am So Apr 26, 2009 6:36 pm

Hallo, bin neu hier im Forum und hoffe sehr auf eure Hilfe!!

Ich bin 30 Jahre alt und habe seit 15 Monaten (Dez. 2007) Haarausfall.
Davor habe ich bereits bemerkt, dass mein Haar, welches zunächst dick und störrisch war, immer weicher wird (schätzungsweise ab meinem 22. Lebensjahr), inzwischen ist es auch optisch dünn und beinah licht.


Meine “Pillen”:

1996-2002 Valette®: Dienogest + Ethinylestradiol
2002-2008 2x3 Jahre Implanon®: Etonogestrel (Gelbkörperhormon = Gestagen)
2/ 2008 -7/2008 Androcur 10®: alle 2 Tage
2008 –04/2009 Morea Sanol®/ Diane 35®
(durchgehend bis Nov. 2008, danach mit 7d-Pause): 2mg / 0,035mg Cyproteronacetat, Ethinylestradiol
Als ich etwa 16 Jahre alt war, diagnostizierte mein Hausarzt eine UF mit Kropfbildung. Ich bekam Jodid 100. Ein paar Jahre später dann Jodthyrox von Merck (Jod und T4)...auch 100µg.

Meine Schilddrüse wurde immer kleiner aber es ging mir (und meinen Haaren) gut.
Anhand des TSH-Wertes wurde die Jodthyrox-Dosis im Laufe der Jahre auf 200µg gesteigert (SD Volumen etwa 1mL + 2,5mL).

Seit Dezember 2007 jedoch plagt mich übler Haarausfall.

Da ich den Haarausfall (und alles andere) nicht sofort auf die Schilddrüse geschoben habe (weil ich ja bisher praktisch beschwerdefrei war..) habe ich erstmal alle erdenklichen Ärztesparten durchgemacht um dem Haarausfall Herr zu werden.

Der Hausarzt verschrieb mir Eisentabletten und Vit. B-12 Spritzen. Laut Hautarzt ist auch meine Kopfhaut absolut gesund. Mein Gynäkologe entfernte „vorsichtshalber“ mein Gestagen-Verhütungsstäbchen und verordnete mir eine Antiandrogene Pille (durchgehend zu nehmen) + Androcur 10 alle zwei Tage eine, um die Androgene zu dämpfen.

Beim Nuklearmediziner wurde dann Hashimoto-Thyreoiditis diagnostiziert. Mein TSH lag zu der Zeit bei etwa 3,65 und das „Entsetzen“ war groß, da ist bis dahin ein Präparat mit Jod zu mir nahm.
Die Ärztin erhöhte bzw. änderte also meine Dosis von 200µg Jodthyrox auf 225µg Euthyrox. Meine SD sei "völlig verschrumpelt und tot" aufgrund der langjährigen Jodgabe.

Der Haarausfall schien sich nach ein paar Monaten kurz zu bessern (Juli 2008) und wurde nach 4 Wochen wieder so schlimm wie zuvor.
Irgendwann rutschte ich dann mit meiner neuerlich hohen Dosis von 225µg in eine Überdosierung und den Bereich von TSH <0,02. Der Wert alarmierte meinen Hausarzt und der verordnete mir, für eine Woche auf T4 zu verzichten und dann täglich abwechselnd 150 und 175µg T4 zu nehmen.

Ich glaube, ab da begann das "Geschaukel" meines TSH-Wertes. Der Haarausfall wurde kurzzeitig besser bzw hörte fast auf, der TSH Wert stieg wieder an, so sehr, dass wir die Dosis sogar kurzzeitig auf 75µg reduzierten (Haare waren zu der Zeit sehr viel besser, was aber ggf an der Dosis davor lag?).
Kurz darauf erhöhte sich der TSH aber unmerklich immer mehr, was ich erst am aktuell schlimmsten Haarausfall merkte. Der Spitzenwert dieses jahr lag bei TSH 9,89.

Aktuell nehme ich 150µg T4 und 10µg T3. (Kombination 100µg Euthyrox mit 1/2 Tablette Novothyral 100 von Merck). (Laut einer aktuellen Studie ist T3 dafür zuständig, dass die Haare nicht vorzeitig in die Absterbephase versetzt werden...)
http://www.forum-schilddruese.de/news.php?fsnewsid=51

Aktuelle Werte:

06.04.09
TSH: 0,24 [0.35-4.5 µU/ ml]
fT4: 1,48 [0.80-1.70 ng/dL] = 75,56%
fT3: 2,86 [2.0-4.2 ng/dL] = 39,09%

Gerne würde ich eine Excel Tabelle mit meinen Werten und dem Haarausfall-Verlauf anhängen...ist das irgendwo möglich?

Danke schonmal für Meinungen oder gar mehr...
Grüße, Gretchen

gretchen

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  gretchen am So Apr 26, 2009 6:38 pm

Hier meine bisherigen Werte leider unter der jeweiligen Hormonellen Verhütung...



Datum Parameter Bereich Wert Bemerkungen

22.01.2008 beta-Estradiol n.a. [pmol/L] 642 ~ 9. Zyklustag
Testosteron [<2,67 nmol/L] 2,4 (Implanon® Gestagenstäbchen)
Androstendion [1-11,5 nmol/L] 8,05
SHBG [18-114 nmol/L] 70,7
Freier Andr. Index [<3,5] 3,4
17-beta Estradoil (E2) [146-526 pg/mL] 173


28.01.2008 Androstendion [0,3-3,3 ng/L] 1,24 noch mit Implanon® Gestagenstäbchen seit ~6Jahren
SHBG [18-114 nmol/L] 65,9
Estron [14,1-103 ng/L] 56
Estradiol [5-498 pg/mL] 58,7
Progesteron [0,1-27 ng/mL] 0,6
17-OHP [0,3-1 µg/L] 0,60
FSH [1,7-135 mIU/mL] 6,8
LH [1,0-95,6 mIU/mL] 3,9
Prolaktin [4,79-23 ng/mL] 11,7
Testosteron [0,06-0,82 ng/mL] 0,33
DHT [23-192 pg/mL] 129


31.03.2008 Östradiol [15-400 pg/mL] <20 nach ~ 1 Monat Diane35®
Androstendion [0,3-3,3 ng/mL] 1,67
SHBG [18-114 nmol/L] >180 (+)


26.08.2008 Testosteron [<2,67nmol/L] 1,6 nach ~ 7 Monaten Diane35®
Androstendion [1,0-11,5 nmol/L] 12,1 (+)


03.03.2009 Testosteron [<0,8] 0,58

gretchen

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  tino am Mo Apr 27, 2009 9:41 pm

gretchen schrieb:Hallo, bin neu hier im Forum und hoffe sehr auf eure Hilfe!!

Ich bin 30 Jahre alt und habe seit 15 Monaten (Dez. 2007) Haarausfall.
Davor habe ich bereits bemerkt, dass mein Haar, welches zunächst dick und störrisch war, immer weicher wird (schätzungsweise ab meinem 22. Lebensjahr), inzwischen ist es auch optisch dünn und beinah licht.


Meine “Pillen”:

1996-2002 Valette®: Dienogest + Ethinylestradiol
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2/ 2008 -7/2008 Androcur 10®: alle 2 Tage
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(durchgehend bis Nov. 2008, danach mit 7d-Pause): 2mg / 0,035mg Cyproteronacetat, Ethinylestradiol
Als ich etwa 16 Jahre alt war, diagnostizierte mein Hausarzt eine UF mit Kropfbildung. Ich bekam Jodid 100. Ein paar Jahre später dann Jodthyrox von Merck (Jod und T4)...auch 100µg.

Meine Schilddrüse wurde immer kleiner aber es ging mir (und meinen Haaren) gut.
Anhand des TSH-Wertes wurde die Jodthyrox-Dosis im Laufe der Jahre auf 200µg gesteigert (SD Volumen etwa 1mL + 2,5mL).

Seit Dezember 2007 jedoch plagt mich übler Haarausfall.

Da ich den Haarausfall (und alles andere) nicht sofort auf die Schilddrüse geschoben habe (weil ich ja bisher praktisch beschwerdefrei war..) habe ich erstmal alle erdenklichen Ärztesparten durchgemacht um dem Haarausfall Herr zu werden.

Der Hausarzt verschrieb mir Eisentabletten und Vit. B-12 Spritzen. Laut Hautarzt ist auch meine Kopfhaut absolut gesund. Mein Gynäkologe entfernte „vorsichtshalber“ mein Gestagen-Verhütungsstäbchen und verordnete mir eine Antiandrogene Pille (durchgehend zu nehmen) + Androcur 10 alle zwei Tage eine, um die Androgene zu dämpfen.

Beim Nuklearmediziner wurde dann Hashimoto-Thyreoiditis diagnostiziert. Mein TSH lag zu der Zeit bei etwa 3,65 und das „Entsetzen“ war groß, da ist bis dahin ein Präparat mit Jod zu mir nahm.
Die Ärztin erhöhte bzw. änderte also meine Dosis von 200µg Jodthyrox auf 225µg Euthyrox. Meine SD sei "völlig verschrumpelt und tot" aufgrund der langjährigen Jodgabe.

Der Haarausfall schien sich nach ein paar Monaten kurz zu bessern (Juli 2008) und wurde nach 4 Wochen wieder so schlimm wie zuvor.
Irgendwann rutschte ich dann mit meiner neuerlich hohen Dosis von 225µg in eine Überdosierung und den Bereich von TSH <0,02. Der Wert alarmierte meinen Hausarzt und der verordnete mir, für eine Woche auf T4 zu verzichten und dann täglich abwechselnd 150 und 175µg T4 zu nehmen.

Ich glaube, ab da begann das "Geschaukel" meines TSH-Wertes. Der Haarausfall wurde kurzzeitig besser bzw hörte fast auf, der TSH Wert stieg wieder an, so sehr, dass wir die Dosis sogar kurzzeitig auf 75µg reduzierten (Haare waren zu der Zeit sehr viel besser, was aber ggf an der Dosis davor lag?).
Kurz darauf erhöhte sich der TSH aber unmerklich immer mehr, was ich erst am aktuell schlimmsten Haarausfall merkte. Der Spitzenwert dieses jahr lag bei TSH 9,89.

Aktuell nehme ich 150µg T4 und 10µg T3. (Kombination 100µg Euthyrox mit 1/2 Tablette Novothyral 100 von Merck). (Laut einer aktuellen Studie ist T3 dafür zuständig, dass die Haare nicht vorzeitig in die Absterbephase versetzt werden...)
http://www.forum-schilddruese.de/news.php?fsnewsid=51

Aktuelle Werte:

06.04.09
TSH: 0,24 [0.35-4.5 µU/ ml]
fT4: 1,48 [0.80-1.70 ng/dL] = 75,56%
fT3: 2,86 [2.0-4.2 ng/dL] = 39,09%

Gerne würde ich eine Excel Tabelle mit meinen Werten und dem Haarausfall-Verlauf anhängen...ist das irgendwo möglich?

Danke schonmal für Meinungen oder gar mehr...
Grüße, Gretchen



Hallo gretchen


Ich zitiere aus dem Bericht:
Erstmals ist es einem deutsch-britischen Forscherteam gelungen, nachzuweisen, dass die Schilddrüsenhormone T3 und T4 einen direkten Einfluss auf haarbildende Zellen im menschlichen Organismus haben. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass das Hormon T4 (Thyroxin) eine Teilung der Haarzellen ankurbelt, während T3 (Trijodthyronin) ein Absterben verhindert. Außerdem ist T4 in der Lage, die Phase in der unser Kopfhaar wächst, die so genannte Anagenphase, zu verlängern. Für die Untersuchungen stand dem Ärzteteam menschliches Gewebe zur Verfügung, das im Rahmen von Schönheitsoperationen angefallen war. So konnte zum ersten Mal direkt die Wirkung von Schilddrüsenhormonen auf menschliche Haarzellen beobachtet werden.
Ein optimaler Hormonhaushalt ist demnach ein Schlüssel für schönes Haar. Tritt Haarausfall als Folgeerscheinung einer Funktionsstörung der Schilddrüse auf, ist jedoch viel Geduld nötig. Hier sollte nicht nur berücksichtigt werden, dass die Schilddrüse wieder im Takt sein muss. Auch die Haare selbst haben einen langen Lebenszyklus und können ihrerseits nicht sofort auf Veränderungen reagieren. Unter Behandlung der Schilddrüsenstörung kann es eine schnelle Besserung geben, eine vollständige Normalisierung des Haarausfalls wird aber manchmal erst nach sechs Monaten erreicht.

Nicht neu....sondern eigentlich schon eine sehr alte Erkentniss.NEUERE Erkentnisse zeigen das AUch THS selbst,das Geschehen im Haarfollikel direkt beeinflussen kann. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19052559?ordinalpos=1&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum

Abgesehen davon sinkt bei einer verkleinerten SD mit Resultat einer UF,der IGF-1 Spiegel ab,was als absolut schädlich für den Haarfollikel gesehen werden kann.Diese IGF-1 Erniedrigung ist sozusagen fast hauptsächlich schuld daran das dein Haar von der Struktur her dünner geworden ist.Aber auch oxidativer Stress und Nährstoffdefizite werden durch athropierte SD ausgelöst.Daher sind auch Nahrungsergänzungen(egal ob ein Mangel besteht oder nicht!),sehr wichtig für dich.Siehe was ich Wuschel dazu geschrieben habe.Selenspiegel sollte insbesondere bei SD Funktionsstörungen gemessen werden,und dann ggf Substitution.

Nun ist es tatsächlich möglich,das durch die athropierte SD,eine Empfindlichkeit gegenüber Androgenen und sämtlichen Stress prädispositioniert wurde.Ich bin mir da auch was deinen Fall betrifft,....ziemlich sicher.Aber Androcur,....lässt bei normwertigen Androgenen keine neuen Haare nachwachsen,und fördert auch eher nicht die Entstehung von kräftigerem Haar das nachwächst.Im Gegenteil....Androcur hemmt Hormone die neuen Haarwuchs/gesunden Haarwuchs begünstigen,wie z.b auch das IGF-1.

Du beschriebst ja das sich dein Haarzustand immer wieder unter SD-Hormoneinstellung verbessert oder verschlechtert hat.Was sagen denn die Fachmänner im HT/MB Forum zu deinen SD Werten?


Ich schreibe später noch was zu deinen Werten,und denke mal über eine neue antiandrogene Behandlungsform nach...


bis nacher und grüsse

tino

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  gretchen am Di Apr 28, 2009 12:33 am

hallo tino,
danke erstmal für deine antwort! ich hab dir bereits über das hat-forum geschrieben, das erübrigt sich nun Wink.
meinst du, dass auch bei richtig eingestellter SD keine normalisierung der IGF-1 spiegel erreicht werden kann?
bis vor etwa einem halben jahr war meine haarstruktur ja noch ok. vor 15 monaten merkte ich zwar, dass der haarausfall los ging; so richtig kraftlos wurden die haare aber erst das letzte halbe jahr.
ich überlege schon, ob die SD ÜBERHAUPT ursprung meines problems ist, da ich bis dahin noch nie beschwerden (uf-symptome o.ä.) hatte- geschweige denn probleme mit den haaren. die wurden früher vom friseur ausgedünnt…!
ich habe schon ewig lange (2002?) keine antikörper mehr gehabt und laut aller bisherigen endokrinonologen/ nuklearmediziner sei meine SD einfach „tot“. ich bräuchte nichtmal unbedingt auf jod verzichten trotz autoimmuner hashimoto. esse also ganz normal seefisch etc, versuche aber nicht zusätzlich jod in form von salz oder tabletten zu mir zu nehmen.
meine haare fallen übrigens diffus und v.a. auch an den GHE und seiten aus. klaro lichtet sich mit der zeit auch der scheitel. aktuell sind es 200/tag bei tägl. waschen. ein paar wenige sehe ich auch nachwachsen. allerdings lange nicht in dem maße, wie sie ausgehen.
im ht-forum sagt man mir, ich müsse noch mehr geduld haben, zumal mein tsh immer wieder gestiegen bzw gesunken ist in den letzten monaten. dort sagt man, dass die haarwurzeln die haare mit jeder hormonschwankung erstmal abwerfen. wundere mich nur, weils bei mir eben eher schlimmer als besser wird obwohl ich zum zeitpunkt der verschlechterung (anfang januar 09) keine hormone gesteigert habe. ….aber ggf wars da schon die UF und alles darauffolgende durch die T4 steigerung begründet…?!?! (sch….thema…!!!)
kanns sein, dass die zunächst durchgehende einnahme der diane35 mit androcour (alle 2 tage eine) den haaren den rest gab?? hab androcour bereits im august 08 abgesetzt und seit dem 8.04. diesen Jahres „ersetze“ ich die diane zunächst gegen die von dr. umbreit empfohlene biogene hautpille mit „natürlichem“ östrogen. auch diese möchte ich aber monat für monat reduzieren.
weiterhin nehme ich seit einer woche ein 3%-iges progesterongel.
natürlich nehme ich auch NEMs. leider nicht mehr so konsequent wie letztes jahr (kann sich daraufhin der HA von 100 haare /tag (bei tägl. wäsche) auf doppelte erhöhen????
also, es handelt sich v.a. um:
sango koralle: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/sango-korallen-pulver.html
Vicopura Pflanzen Base Plus: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/basenpulver620-vicopura.html
beides in höchstdosierung.
ab und zu ferro sanol und div. gängige „haarkapseln“….bisher keine „harten mittel“.

deine tipps bzgl NEMs an wuschel habe ich schon gelesen und mir notiert:.

- orthomol kapseln (jodtablette weglassen) 1x tagesdosis
- B-komplex (rathiopharm) zusätzlich? 1x tägl.?
- amino blast forte (weidner) 1x v.d. schlafengehen
- ACC akut 200mg (acetylcystein) 1x tägl.
- 2x1g besser 4x500mg acetyl-L-carnitin (ALCA v. Chemacon) – kann ich tel. dort bestellen oder hast du nen anderen gerne auch günstigen hersteller parat??
- ferro sanol weiterhin. diesmal regelmäßig. 100mg tägl.??

dazu und zu den anderen empfehlungen von dir noch einige fragen:
sollte ich noch ein zusätzliches präparat VITAMIN C, VITAMIN E nehmen um ortho zu ergänzen??
sind ISOFLAVONE nötig und wenn ja, welche am besten und in welcher dosierung??
genauso CHAYENNE pfeffer?? den?:
http://www.hairloss-research.org/soy-cayennecombinationwomen-08.html
außerderdem: MELATONIN, soll ich das noch zusätzlich nehmen und wenn ja, woher und in welcher dosierung?
(am besten nehme ich ein sabbatical um das alles schön regelmäßi zu mir nehmen zu können Wink)…

habe inzwischen auch von dutasterid gelesen, trau mich aber als frau nicht so richtig dran…was meinst du, womit habe ich da zu rechnen? oder wird’s erst bei einer schwangerschaft kritisch?
die ORALE einnahme von sägepalmenextrakt hältst du für wirkungslos?
http://www.hairloss-research.org/ProtocolWomen08.html

Bitte entschuldigt alle diesen fürchtlich langen text !!!
danke nochmal und grüße,
gretchen

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  tino am Mi Apr 29, 2009 2:12 am

gretchen schrieb:hallo tino,
danke erstmal für deine antwort! ich hab dir bereits über das hat-forum geschrieben, das erübrigt sich nun Wink.
meinst du, dass auch bei richtig eingestellter SD keine normalisierung der IGF-1 spiegel erreicht werden kann?
bis vor etwa einem halben jahr war meine haarstruktur ja noch ok. vor 15 monaten merkte ich zwar, dass der haarausfall los ging; so richtig kraftlos wurden die haare aber erst das letzte halbe jahr.
ich überlege schon, ob die SD ÜBERHAUPT ursprung meines problems ist, da ich bis dahin noch nie beschwerden (uf-symptome o.ä.) hatte- geschweige denn probleme mit den haaren. die wurden früher vom friseur ausgedünnt…!
ich habe schon ewig lange (2002?) keine antikörper mehr gehabt und laut aller bisherigen endokrinonologen/ nuklearmediziner sei meine SD einfach „tot“. ich bräuchte nichtmal unbedingt auf jod verzichten trotz autoimmuner hashimoto. esse also ganz normal seefisch etc, versuche aber nicht zusätzlich jod in form von salz oder tabletten zu mir zu nehmen.
meine haare fallen übrigens diffus und v.a. auch an den GHE und seiten aus. klaro lichtet sich mit der zeit auch der scheitel. aktuell sind es 200/tag bei tägl. waschen. ein paar wenige sehe ich auch nachwachsen. allerdings lange nicht in dem maße, wie sie ausgehen.
im ht-forum sagt man mir, ich müsse noch mehr geduld haben, zumal mein tsh immer wieder gestiegen bzw gesunken ist in den letzten monaten. dort sagt man, dass die haarwurzeln die haare mit jeder hormonschwankung erstmal abwerfen. wundere mich nur, weils bei mir eben eher schlimmer als besser wird obwohl ich zum zeitpunkt der verschlechterung (anfang januar 09) keine hormone gesteigert habe. ….aber ggf wars da schon die UF und alles darauffolgende durch die T4 steigerung begründet…?!?! (sch….thema…!!!)
kanns sein, dass die zunächst durchgehende einnahme der diane35 mit androcour (alle 2 tage eine) den haaren den rest gab?? hab androcour bereits im august 08 abgesetzt und seit dem 8.04. diesen Jahres „ersetze“ ich die diane zunächst gegen die von dr. umbreit empfohlene biogene hautpille mit „natürlichem“ östrogen. auch diese möchte ich aber monat für monat reduzieren.
weiterhin nehme ich seit einer woche ein 3%-iges progesterongel.
natürlich nehme ich auch NEMs. leider nicht mehr so konsequent wie letztes jahr (kann sich daraufhin der HA von 100 haare /tag (bei tägl. wäsche) auf doppelte erhöhen????
also, es handelt sich v.a. um:
sango koralle: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/sango-korallen-pulver.html
Vicopura Pflanzen Base Plus: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/basenpulver620-vicopura.html
beides in höchstdosierung.
ab und zu ferro sanol und div. gängige „haarkapseln“….bisher keine „harten mittel“.

deine tipps bzgl NEMs an wuschel habe ich schon gelesen und mir notiert:.

- orthomol kapseln (jodtablette weglassen) 1x tagesdosis
- B-komplex (rathiopharm) zusätzlich? 1x tägl.?
- amino blast forte (weidner) 1x v.d. schlafengehen
- ACC akut 200mg (acetylcystein) 1x tägl.
- 2x1g besser 4x500mg acetyl-L-carnitin (ALCA v. Chemacon) – kann ich tel. dort bestellen oder hast du nen anderen gerne auch günstigen hersteller parat??
- ferro sanol weiterhin. diesmal regelmäßig. 100mg tägl.??

dazu und zu den anderen empfehlungen von dir noch einige fragen:
sollte ich noch ein zusätzliches präparat VITAMIN C, VITAMIN E nehmen um ortho zu ergänzen??
sind ISOFLAVONE nötig und wenn ja, welche am besten und in welcher dosierung??
genauso CHAYENNE pfeffer?? den?:
http://www.hairloss-research.org/soy-cayennecombinationwomen-08.html
außerderdem: MELATONIN, soll ich das noch zusätzlich nehmen und wenn ja, woher und in welcher dosierung?
(am besten nehme ich ein sabbatical um das alles schön regelmäßi zu mir nehmen zu können Wink)…

habe inzwischen auch von dutasterid gelesen, trau mich aber als frau nicht so richtig dran…was meinst du, womit habe ich da zu rechnen? oder wird’s erst bei einer schwangerschaft kritisch?
die ORALE einnahme von sägepalmenextrakt hältst du für wirkungslos?
http://www.hairloss-research.org/ProtocolWomen08.html

Bitte entschuldigt alle diesen fürchtlich langen text !!!
danke nochmal und grüße,
gretchen


Hi Gretchen Smile

Oh....ich freue mich doch wenn User viel schreiben Smile Besonders dann wenn ich merke das sie sich sehr gut mit Haarkrankungen auskennen Smile

Ob der IGF-1 Spiegel durch Thyroxineinnahme wieder normalisiert werden kann.Hmmm....im Prinzip ja!Villeicht besser mal messen lassen.

Was genau ist dein Gedanke zu dem Satz:"ich überlege schon, ob die SD ÜBERHAUPT ursprung meines problems ist"?Meinst du villeicht das eine insgesamt negative Genetik beides,bzw Hashimoto-T und AGA vrursacht hat?Das sind nämlich gerade so meine Gedanken zu dieser Sache.Du weisst ja sicher das Erkrankungen die mit abnormaler Androgenausschüttung einhergehen(z.b PCO-S),oft zusammen mit autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen auftreten.Also diese zerstörerischen Gene,die irgendwann mal ab einem gewissen Lebensalter,oder in einer stressenden Lebenssituation gefährlich werden,können ihre Wut an allen möglichen Organen auslassen.Besonders empfänglich für die schädlichen Endfaktoren und auch Ziel der Antikörper sind z.b der Haarfollikel,die Ovarien,und die Schilddrüse,da u.a metabolisch sehr hoch aktives Gewebe.Selbst wenn AUCH hormonelle Regelkreise interaktiern,bzw z.b eine endokrinologische Störung eine Hashimoto-T,bzw deren Ausbruch begünstigt,steht m.E die Genetik im Vordergrund.Daher zweifele ich so ein bischen an dem Tipp mit der Geduld.Damit möchte ich sagen das bei einem solchen Krankheitsbild wie deinem,besser an vielen Ecken angegriffen werden sollte,was du ja auch schon tust.

Anderseits....schon möglich das die Leute im HT/MB Forum recht haben.Villeicht lohnt sich ja doch Geduld wenn die Alopezie nicht gerade seit Jahren besteht.

Das alles ist sehr schwer zu beurteilen.

Möglicherweise ist die Antiandrogeneinnahme,bzw insbesondere Androcur völlig kontrainduziert.Bin ja da mehr für DHT Hemmung....weil ja auch dein Östrogen nicht gerade sehr hoch ist,und war.Durch die DHT Unterdrückung über 5-alpha-R-Hemmung steigt ja die Aromataseaktivität an-5-alpha-Reduktase ist ein Gegenspieler der Aromatase.

Trotz biogener Hautpille ist dein Östrogen aber noch nicht sonderlich gestiegen.....wenn ich mich da nicht verlesen habe.Ich halte eigentlich viel von Umbreits "Östrogenphilosophie"...nur fehlen Daten zur Wirkung der biogenen Hautpille bei Haarerkrankungen.


natürlich nehme ich auch NEMs. leider nicht mehr so konsequent wie letztes jahr (kann sich daraufhin der HA von 100 haare /tag (bei tägl. wäsche) auf doppelte erhöhen????


Will ich jetzt nicht unbedingt behaupten.Aber bitte bedenken das wir Frühjahr haben,....und ab c.a März erhöht sich die täglich Haarausfallrate bei fast allen Menschen,insbsondere bei solchen mit bestehenden Alopezien.Ist bei mir selbst nicht anders.Konsequent NEM einnehmen kann da natürlich zumindest ein gesundes Nachwachsen fördern,und ggf auch die Ausfallrate abmindern.

Gut rechrchiert Smile

Was die US Seite betrifft,....so ist der Capsaicin anregend Pfeffer in jedem Fall ok,mit oder ohne Phytoöstrogene.Sägepalme halte ich in der Tat für absolut wirkungslos.


Was die NEM,bzw Hersteller und Dosierungen sowie Dutasterid etc betrifft....dazu komme ich morgen....wenn ich darf Smile


viele Grüsse

tino

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  gretchen am Mi Apr 29, 2009 4:10 pm

hi tino,

naja, die unwissenden fragen viel, die mit halbwissen noch mehr Wink.

danke für deine antworten!

ok…IGF-1....ich lese allerdings, dass keine wirklichen referenzwerte existieren und der spiegel sehr schwankt…außerdem bin ich ja noch unter „östrogentherapie“ solange ich die biogene pille (wenn auch ausschleichend) nehme…also wenn warte ich mal bis 3 monate nach hormonfreiheit.

nein, ich meine damit, dass meine „hashimoto-t“ ja nie wirklich probleme gemacht hat, bzw die SD sowas von tot und schrumpelig ist., dass ich bezweifle, dass sie noch schübe auslösen kann. wenn, müsste der haarausfall und die veränderung der struktur (hin zum MEGA-dünnen haar) eher vom immer mal wieder zu hohen tsh kommen.

kann es tatsächlich sein, dass eine AGA meine haare innerhalb von nur 15 monaten so derart zugrunde richtet??? ich dachte, das geht haarzyklen-weise….nach und nach dünner werdend und nicht innerhalb von einem halben jahr SO drastisch!?

ich denke auch, dass meinen haaren irgedetwas fehlt…bzw das, was sie brauchen die wurzeln nicht erreicht. so hab ich schon versucht, auf säurehalte lebensmittel zu verzichten und mich damit natürlich auch besser gefühlt. leider hält das je kein normaler mensch ewig aus und so verusche ichs jetzt mit „metabolic balance“ (prinzip: keine raffinierten zucker und KH, nur gute KH aus gemüse und viel eiweiß), es liegen 5h pause zwischen den mahlzeiten, in der hoffnung, dass sich so der hormonhaushalt leichter einpendeln kann.

außerdem: ich war letztes jahr mehrfach bei einem haarspezialisten in arnheim.
http://uw-kapper.com/resultaten/resultaten.html

er hat viel ahnung und schon einigen patienten geholfen. allerdings ist er auch ratlos, wenns um SD-problematiken geht.
hat er mir am oberkopf etwa 35 haare epilliert und mikroskopisch untersucht. 17% seien von DHT angegriffen, der rest lediglich dünn. die haare, die mir täglich in großer zahl ausfallen, seien vom wurzelstatus her abgestorben.wahrscheinlich aber vorschnell in die absterbephase geraten.
außerdem hatte er mit kopfhautmasken verordnet, die aus meiner zunächst sehr starren kopfhaut wieder eine „bewegliche“ machten. so, meinte er, können wieder mehr nährstoffe an die wurzeln. natürlich aber auch evtl. schädliche hormone. gegen das DHT bekam ich ampullen, die ich alle 48h auf dem haarboden verteilen sollte um dem DHT „nahrung“ zu bieten und es sich von den wurzeln fernhält (genauer kann ichs leider nicht wiedergeben und LEIDER ist auch seine gesamte homepage auf holländisch---also nur so in etwa verständlich).
hier hab ich eine seite gefunden, die erklärt wie die ampullen wirken:
http://www.hairshop-kopfkunst.com/shop/product_info.php/products_id/54534

jedenfalls kann und will ich nicht akzeptieren, dass ausgerechnet meine HAARE, auf die ich mich bis vor nem jahr noch IMMER verlassen konnte, jetzt so anders reagieren.
als das alles losging, gabs auch keine besondere stresssituation. erst die tatsache ansich stresst mich natürlich über alle maßen bzw ist zum „hauptlebensthema“ geworden . ja, ich weiß, das ist nicht gerade förderlich., aber was soll ich machen? wahrscheinlich müsst ich schon was noch schlimmeres haben, um mich abzulenken.

polyzystische ovarien hab ich übrigens nicht. hatte ein einziges mal ne zyste und das wars.

zitat: „Möglicherweise ist die Antiandrogeneinnahme,bzw insbesondere Androcur völlig kontrainduziert.Bin ja da mehr für DHT Hemmung....weil ja auch dein Östrogen nicht gerade sehr hoch ist,und war.Durch die DHT Unterdrückung über 5-alpha-R-Hemmung steigt ja die Aromataseaktivität an-5-alpha-Reduktase ist ein Gegenspieler der Aromatase.“

uff…ok….also ich versuchs mal: das heißt, durch androcour und auch durch diane35 wird DHT komplett unterdrückt durch 5-a-R hemmung ODER meinst du, das wäre lediglich der bessere weg und diane und androcour wirken anders?
….daraus folgt: aromatase steigt….ok….und aromatase macht doch testo zu östrogen, oder?? d.h. wäre die aromatase gestiegen würde auch mehr östrogen (eigenes) da sein??

was ich jedenfalls innerhalb der einnahmezeit von diane bemerkt habe: meine haut wurde so babyzart wie nie zuvor. (meine haare ja auch… Sad )

neinnein, ich hab noch keine werte NUR mit biogener pille. die nehme ich ja erst seit 21 tagen. glaube aber auch nicht, dass mein körper so schnell dazu übergeht, wieder normal zu produzieren. davon versteh ich leider nichts. allerdings hat die hormonspezialistin in frankfurt sehr darauf gehofft, dass ich zwischen diesen „pillenabgewöhnungszyklen“ eine regelblutung habe.

was ich bisher feststelle ist lediglich schnelleres nachfetten….kommt das vom testo?

so….schon wieder so viel geschrieben…*hmpf* Wink
jetzt stell ich mir mal einen NEM-Plan zusammen und warte auf deine tipps!

liebe grüße, gretchen
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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  tino am Mi Apr 29, 2009 5:29 pm

gretchen schrieb:hi tino,

naja, die unwissenden fragen viel, die mit halbwissen noch mehr Wink.

danke für deine antworten!

ok…IGF-1....ich lese allerdings, dass keine wirklichen referenzwerte existieren und der spiegel sehr schwankt…außerdem bin ich ja noch unter „östrogentherapie“ solange ich die biogene pille (wenn auch ausschleichend) nehme…also wenn warte ich mal bis 3 monate nach hormonfreiheit.

nein, ich meine damit, dass meine „hashimoto-t“ ja nie wirklich probleme gemacht hat, bzw die SD sowas von tot und schrumpelig ist., dass ich bezweifle, dass sie noch schübe auslösen kann. wenn, müsste der haarausfall und die veränderung der struktur (hin zum MEGA-dünnen haar) eher vom immer mal wieder zu hohen tsh kommen.

kann es tatsächlich sein, dass eine AGA meine haare innerhalb von nur 15 monaten so derart zugrunde richtet??? ich dachte, das geht haarzyklen-weise….nach und nach dünner werdend und nicht innerhalb von einem halben jahr SO drastisch!?

ich denke auch, dass meinen haaren irgedetwas fehlt…bzw das, was sie brauchen die wurzeln nicht erreicht. so hab ich schon versucht, auf säurehalte lebensmittel zu verzichten und mich damit natürlich auch besser gefühlt. leider hält das je kein normaler mensch ewig aus und so verusche ichs jetzt mit „metabolic balance“ (prinzip: keine raffinierten zucker und KH, nur gute KH aus gemüse und viel eiweiß), es liegen 5h pause zwischen den mahlzeiten, in der hoffnung, dass sich so der hormonhaushalt leichter einpendeln kann.

außerdem: ich war letztes jahr mehrfach bei einem haarspezialisten in arnheim.
http://uw-kapper.com/resultaten/resultaten.html

er hat viel ahnung und schon einigen patienten geholfen. allerdings ist er auch ratlos, wenns um SD-problematiken geht.
hat er mir am oberkopf etwa 35 haare epilliert und mikroskopisch untersucht. 17% seien von DHT angegriffen, der rest lediglich dünn. die haare, die mir täglich in großer zahl ausfallen, seien vom wurzelstatus her abgestorben.wahrscheinlich aber vorschnell in die absterbephase geraten.
außerdem hatte er mit kopfhautmasken verordnet, die aus meiner zunächst sehr starren kopfhaut wieder eine „bewegliche“ machten. so, meinte er, können wieder mehr nährstoffe an die wurzeln. natürlich aber auch evtl. schädliche hormone. gegen das DHT bekam ich ampullen, die ich alle 48h auf dem haarboden verteilen sollte um dem DHT „nahrung“ zu bieten und es sich von den wurzeln fernhält (genauer kann ichs leider nicht wiedergeben und LEIDER ist auch seine gesamte homepage auf holländisch---also nur so in etwa verständlich).
hier hab ich eine seite gefunden, die erklärt wie die ampullen wirken:
http://www.hairshop-kopfkunst.com/shop/product_info.php/products_id/54534

jedenfalls kann und will ich nicht akzeptieren, dass ausgerechnet meine HAARE, auf die ich mich bis vor nem jahr noch IMMER verlassen konnte, jetzt so anders reagieren.
als das alles losging, gabs auch keine besondere stresssituation. erst die tatsache ansich stresst mich natürlich über alle maßen bzw ist zum „hauptlebensthema“ geworden . ja, ich weiß, das ist nicht gerade förderlich., aber was soll ich machen? wahrscheinlich müsst ich schon was noch schlimmeres haben, um mich abzulenken.

polyzystische ovarien hab ich übrigens nicht. hatte ein einziges mal ne zyste und das wars.

zitat: „Möglicherweise ist die Antiandrogeneinnahme,bzw insbesondere Androcur völlig kontrainduziert.Bin ja da mehr für DHT Hemmung....weil ja auch dein Östrogen nicht gerade sehr hoch ist,und war.Durch die DHT Unterdrückung über 5-alpha-R-Hemmung steigt ja die Aromataseaktivität an-5-alpha-Reduktase ist ein Gegenspieler der Aromatase.“

uff…ok….also ich versuchs mal: das heißt, durch androcour und auch durch diane35 wird DHT komplett unterdrückt durch 5-a-R hemmung ODER meinst du, das wäre lediglich der bessere weg und diane und androcour wirken anders?
….daraus folgt: aromatase steigt….ok….und aromatase macht doch testo zu östrogen, oder?? d.h. wäre die aromatase gestiegen würde auch mehr östrogen (eigenes) da sein??

was ich jedenfalls innerhalb der einnahmezeit von diane bemerkt habe: meine haut wurde so babyzart wie nie zuvor. (meine haare ja auch… Sad )

neinnein, ich hab noch keine werte NUR mit biogener pille. die nehme ich ja erst seit 21 tagen. glaube aber auch nicht, dass mein körper so schnell dazu übergeht, wieder normal zu produzieren. davon versteh ich leider nichts. allerdings hat die hormonspezialistin in frankfurt sehr darauf gehofft, dass ich zwischen diesen „pillenabgewöhnungszyklen“ eine regelblutung habe.

was ich bisher feststelle ist lediglich schnelleres nachfetten….kommt das vom testo?

so….schon wieder so viel geschrieben…*hmpf* Wink
jetzt stell ich mir mal einen NEM-Plan zusammen und warte auf deine tipps!

liebe grüße, gretchen
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Hi


wenn, müsste der haarausfall und die veränderung der struktur (hin zum MEGA-dünnen haar) eher vom immer mal wieder zu hohen tsh kommen.

Kann so sein.Kann aber auch sein das nun die Haarfollikel das nächste...neue Ziel der ungünstigen Genetik sind.


kann es tatsächlich sein, dass eine AGA meine haare innerhalb von nur 15 monaten so derart zugrunde richtet??? ich dachte, das geht haarzyklen-weise….nach und nach dünner werdend und nicht innerhalb von einem halben jahr SO drastisch!?


AGA....das ist so ein Wort....

Sicher können ungünstige Gene,und mitbeteiligte Faktoren das Haarbild in dem von dir beschriebenen Zeitraum "zugrunde richten"(deine Worte).Intensitität der Trigger sowie auch Ernährung und Lebensalter steuern die Progressionsgeschwindigkeit mit.Möglichrweise ist auch eine autoimmune komponente mit drin.Denn wie gesagt greift das Immunsystem gerne metabolisch stark aktive Gewebe an.



ich denke auch, dass meinen haaren irgedetwas fehlt…bzw das, was sie brauchen die wurzeln nicht erreicht. so hab ich schon versucht, auf säurehalte lebensmittel zu verzichten und mich damit natürlich auch besser gefühlt. leider hält das je kein normaler mensch ewig aus und so verusche ichs jetzt mit „metabolic balance“ (prinzip: keine raffinierten zucker und KH, nur gute KH aus gemüse und viel eiweiß), es liegen 5h pause zwischen den mahlzeiten, in der hoffnung, dass sich so der hormonhaushalt leichter einpendeln kann.

außerdem: ich war letztes jahr mehrfach bei einem haarspezialisten in arnheim.
http://uw-kapper.com/resultaten/resultaten.html


außerdem hatte er mit kopfhautmasken verordnet, die aus meiner zunächst sehr starren kopfhaut wieder eine „bewegliche“ machten. so, meinte er, können wieder mehr nährstoffe an die wurzeln. natürlich aber auch evtl. schädliche hormone. gegen das DHT bekam ich ampullen, die ich alle 48h auf dem haarboden verteilen sollte um dem DHT „nahrung“ zu bieten und es sich von den wurzeln fernhält


spar dir das Geld und die Reisekosten.....glaub mir ich meine es nur gut.Der kann dir nicht helfen....ich sehe ihn auch nicht als Spezialisten!Ich werfe diesen Heiler in die Kathegorie Kurpfuscher.....da richt schon das Lesen weniger Zeilen auf seiner Page.
Kauf dir dafür besser mal vernünftige NEM...zu welchen ich gleich noch was schreiben werde.


meinst du, das wäre lediglich der bessere weg und diane und androcour wirken anders?
….daraus folgt: aromatase steigt….ok….und aromatase macht doch testo zu östrogen, oder?? d.h. wäre die aromatase gestiegen würde auch mehr östrogen (eigenes) da sein??


Ja so meine ich das.


Haare fetten aus verschiedenen Gründen.Z.b auch durch Stress,oder sogar durch Östrogen.

Wenn du die biogene Pille erst seit kurzer Zeit nimmst,dann villeicht besser mal abwarten?Interessant wäre ja auch eine Kombination aus Finasterid und biogener Pille.....diese Idee hatte ich schon vor Jahren im Kopf.


bis gleich und viele grüsse Smile


tino

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  gretchen am Mi Apr 29, 2009 5:52 pm

hallo,
ich fahre ja auch nicht mehr nach arnheim. er hilft eher leuten, die an mängeln leiden und bei denen es schon genügt, die ernährung umzustellen. für pfusch halte ich das dennoch nicht.

hm...ich denke immer, dass man diese "autoimmune komponente(n)" doch auch messen können müsste....in form von SD antikörpern o.ä....die sind aber nicht da..

ich frag mal im HT forum nach, inwiefernne tot SD noch so sachen macht Wink...

bis später Smile
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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  tino am Do Apr 30, 2009 1:48 am

gretchen schrieb:hallo,
ich fahre ja auch nicht mehr nach arnheim. er hilft eher leuten, die an mängeln leiden und bei denen es schon genügt, die ernährung umzustellen. für pfusch halte ich das dennoch nicht.

hm...ich denke immer, dass man diese "autoimmune komponente(n)" doch auch messen können müsste....in form von SD antikörpern o.ä....die sind aber nicht da..

ich frag mal im HT forum nach, inwiefernne tot SD noch so sachen macht Wink...

bis später Smile
gretchen

Hi


für pfusch halte ich das dennoch nicht


Die Haarausfallprodukte auf der Page die du mir gezeigt hast,sind wirkungsloser Pfusch.Empfiehlt oder verordnet der Arzt diese Produkte....kann er auch zurecht als Pfuscher bezeichnet werden.Ich kann natürlich nicht beurteilen wie er mit anderen Erkrankungen umgeht.


hm...ich denke immer, dass man diese "autoimmune komponente(n)" doch auch messen können müsste....in form von SD antikörpern o.ä....die sind aber nicht da.

Was das Haar und Antikörper gegen Haarfollikel betrifft,so ist man da noch gar nicht so weit http://edoc.mpg.de/272854

http://www.bionity.com/news/d/50004/?sort=3

Hier geht es allerdings um AA.Bei Mischformen....und oder HA als nebensächliches Resultat eines Autoimmunprozesses ist man was Antikörper(oder ähnliches) bezogene Diagnostik betrifft noch nirgendwo.

Lass es mich so sagen....bei autoimmunerkrankten Menschen ist sehr viel im Stoffwechsel los was das Haar zum Fallen bringen kann.Abgesehen von Antikörperbildung existiert da z.b ein hohes Maas an Redoxbelastung.Solchen Dingen kann man aber eigentlich gut mit NEM in den richtigen Dosierungen entgegenwirken.Letztendlich sind es ja die ungünstigen Gene die sich irgendwann mal durchsetzen.....und die trägt man immer.


So.....jetzt komme ich wie versprochen zu den NEM Smile


viele grüsse

tino

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NEM etc

Beitrag  tino am Do Apr 30, 2009 2:21 am

Hi


2 GRamm Acetylcystein tgl,und nicht 200 mg.Zumindest anfangs so....später nach ein paar Monaten kann man ja auf 1,5-1 Gramm runtergehen.

B-komplex (rathiopharm) zusätzlich? 1x tägl.?


Ich würde erstmal 3 mal tgl.


2x1g besser 4x500mg acetyl-L-carnitin (ALCA v. Chemacon) – kann ich tel. dort bestellen oder hast du nen anderen gerne auch günstigen hersteller parat??


das sind so ziemlich die günstigsten

Aber hier....


http://www.drei-eichen-apotheke.de/suche.php?q=acetyl+l+carnitin&x=11&y=9

http://www.drei-eichen-apotheke.de/shop/acetyl-l-carnitin-0844956


das Pulver(125 gramm) ganz unten Smile


ferro sanol weiterhin. diesmal regelmäßig. 100mg tägl.??


jetzt weiss ich gar nicht wieviel mg eine Kapsel hat.Aber in der Regel reicht eine Ferro Sanol duodernal tgl.....mache ich auch so.Man könnte auch 2 nehmen,aber das erübrigt sich wenn nur der Ferritinspeicher leer ist,und auch keine Anämie besteht.


orthomol kapseln (jodtablette weglassen) 1x tagesdosis
Ja


sollte ich noch ein zusätzliches präparat VITAMIN C, VITAMIN E nehmen um ortho zu ergänzen??

insgesamt sollten es anfangs 2 Gramm Vitamin C sein.Vitamin E nur bis 500 IE....also wenn Orthomol geringer dosiert seien sollte(bei Vitamin C sicher),kannst du es anpassen.


sind ISOFLAVONE nötig und wenn ja, welche am besten und in welcher dosierung??
genauso CHAYENNE pfeffer?? den?:

Unbedingt nötig sind die Isoflavone nicht,da Capsaicin(der wirkstoff des Pfeffers) das IGF-1 auch alleine erhöht.Ich habe damals eine Pfefferdosis ermittelt....muss da aber nochmal nachlesen...ein Gramm tgl glaube ich.Vorsicht was den Magen betrifft bei Pfeffer....verträglichkeit prüfen,was ja automatisch passiert.

Ich würde Melatonin nicht unbedingt einem autoimmunerkrankten Menschen empfehlen.Viele Daten sprechen dafür das es Autoimmunerkrankungen begünstigen kann.Sicher ist das nicht.....aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Dutasterid ist obwohl die Datenlage bei betroffenen Frauen sehr schlecht ist(mittlerweile gibt es da glaube ich zwei Fallbeispiele) eine interessante Möglichkeit.Schlägt es bei dir an wie es in der Olszewska Studie(Fallbeispiel) angeschlagen hat.....wäre dein Problem gelöst....

Inwiefern abweichendes TSH bei stark atrophierter SD präsent oder schädlich ist,kann ich dir so spontan jetzt wirklich nicht sagen.Da müsste ich genauer recherchieren,was ich selbstverständlich auch mache,wenn die im HT/MB Forum nicht weiterkommen sollten.

viele grüsse

tino

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  gretchen am Do Apr 30, 2009 1:03 pm

hallo tino,
vielen dank für all die info!

denkst du, es ist wahrscheinlich, dass ich den HA mit NEMs in hohen dosen gut eindämmen kann??

und ich kann tatsächlich bedenkenlos 10 200-er brausetabletten des hustenöserns nehmen??? ok…..erfreulich, dass die dinger so gut schmecken Wink)).

das acetyl-l-carnitin hab ich übrigens hier bestellt:
https://www.docmorris.de/de/suche/produkte/Hecht/Acetyl-L-Carnitin-500-mg/Kapseln/116683;jsessionid=A3127D2FD57A49C178201A5323868C3A.n03?filters=
ist zwar kein pulver aber ist für mich praktischer v.a. für unterwegs.
habe zusätzlich vit C und E bestellt.

achja...ich hab mir auch die aminosäuren bestellt, die du empfohlen hast (amino blast)....oder meinst du, die sollte ich nicht nehmen?? 1 ampulle am abend.

generell mal ne frage zur „logistischen gestaltung“ des ganzen….
kann ich alle meine NEMs auf VOR und NACH den mahlzeiten verteilen? also sie möglichst zusammen einnehmen oder wie machst du das??
muss morgens nüchtern mein T4+T3 nehmen....und eisen am besten auch nüchtern.

ich lese mir mal die dutasterid-studie durch…..
was genau macht den finasterid? und kriegt man das einfach so? also auch, wenn ich die verhütung erstmal herunterfahren will (OHNE kinderwunsch!!)

tino, ganz ganz lieben dank, dass du mir so hilfst! ich hoffe, das alles wirkt.
lieber gruß, gretchen

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mal kurz dazwischen

Beitrag  wuschel am So Mai 03, 2009 9:26 pm

Hallo Gretchen!
ich habe Deinen Austausch mit Tino gelesen. Was die Ärzte mit Deiner Schilddrüse angestellt haben ist ja echt der Oberhammer! Kaum zu glauben. Das tut mir echt leid, dass Du an solche Kurpfuscher geraten bist! Evil or Very Mad
Ich habe auch Hashimoto, kenne mich aber mit den Werten etc. nicht so besonders gut aus. Ich kann mir allerdings schon vorstellen, dass solche heftigen TSH- Schwankungen sich nicht gerade positiv auf die Haare auswirken. Leider kann ich Dir wohl auch nicht weiterhelfen, ich bin ja selbst dabei eine Lösung zu finden.
Ich hoffe, Du hast Erfolg mit Tinos "Rezepten". Ich bin gespannt, wie es bei Dir läuft. Immerhin ist es ja gut, dass du diese ACC Tabletten lecker findest- ich finde sie echt grausam- bäh!!
Interessant finde ich, dass Du eine biogene Pille nimmst. Wie heißt die denn und wird sie Dir vom Gyn verschrieben? Hat man damit eine sichere Verhütung? Vielleicht wäre das für mich einen Alternative, da ich immer sehr niedrige Östrogenwerte habe?
Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass sich alles bessert und der HA bald der Vergangenheit angehört!
LG Wuschel

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  gretchen am So Mai 03, 2009 11:20 pm

hallo wuschel,
ja, an ärzte kann ich leider nicht mehr so richtig glauben. war wohl schon bei zu vielen.

ich weiß nicht, ob es bei mir primär die schilddrüse ist, zumal ich sicher auch schon früher mal schwankungen hatte und NIE haarprobleme bekam.

im ht-forum schreiben viele, dass haarausfall eine folge der thyroxineinnahme sei. dass der körper erstmal wie "allergisch" drauf reagiert (genauso dosiserhöhungen) und das die haarwurzeln schädigt. die, die damit geschädigt wurden fallen dann auch garantiert aus meinte dort eine betroffene. sie kämen allerdings auch wieder. das wäre wohl die schönste form des haarausfalls Wink).

was mir aber auffällt, ist die veränderung meiner haut. und die schiebe ich auf die diane35. genauso wie sich meine haut verbessert hat (also von eher rau und schuppig zu samtweich) ist es ja auch meinen haaren gegangen....sprich, sie sind immer dünner und kraftloser, feiner geworden. weil das eben mit der einnahme der diane korreliert fürchte ich, es hängt eher mit den geschlechtshormonen zusammen. obwohl natürlich alles mit rein spielt bei HA...

jetzt nehme ich ja seit einem zyklus die biogene pille und muss sagen, ich glaube, die haut wird damit wieder rauer (was nicht so schön ist, aber ggf funktioniert das auch bei meinen kraftlosen haaren...).
die "biogene hautpille" ist kein zugelassenes medikament oder gar verhütungsmittel. sie ist eine kombination aus zwei biogenen östrogenen und einem gestagen, das etwas schächer antiandrogen wirkt als das der diane. genauer beschrieben findest du das in einem text von dr. umbreit (www.haut-und-hormone.de). dieser mient zwar, dass die kombination auch verhütend wirkt, was auch logisch ist, aber die kombination ist eben nicht als solche zugelassen. bzw das eine östrogen, estrifam, ist in dieser (4mg) stärke garnicht mehr auf dem markt. und sicherlich macht selbst biogenes östrogen nebenwirkungen wie auch das synthetische. weniger leberbelastung allerdings.
laut vieler, die sich dafür interessieren, ist es wohl schwer, diese kombi verschrieben zu bekommen, weil einige ärzte die hohe östrogenmenge für riskant halten oder zu wenig davon wissen etc. ich hatte glück und konnte eine frauenärztin überzeugen, mir ein privatrezept auszustellen. natürlich muss ich das alles selbst bezahlen.
wenn es bei dir aber primär um östrogenmangel geht kannst du deinen arzt ggf einfach bitten, dir ein natürliches östrogen zusätzlich zu geben?

haben deine haarprobleme denn (wahrscheinlich) mit hashimoto zu tun oder parallel dazu angefangen oder meinst du, es hat eher mit pilleneinnahme o.ä. zu tun?

vielen lieben dank wuschel! ich hoffe auch, dass wir beide bald ruhe haben werden vor diesem thema...ist echt belastend.

alles liebe, gretchen

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  wuschel am Mo Mai 04, 2009 10:03 pm

Hallo Gretchen,

tja wenn ich so genau wüsste, woher der blöder HA kommt. Ich hab ja in dem anderen Beitrag (siehe "neu hier....") kurz beschrieben, wie es so ablief. Eigentlich hatte ich es erst mit dem Absetzen der Pille bemerkt. Ich hatte vorher auch schon Thyroxin genommen und keinen Haarausfall. Derzeit nehme ich Östrogengel- allerdings nur 0,5 mg. Das ist vielleicht wirklich zu wenig. Ich werde nochmal mit meiner Gyn sprechen, ob ich das nicht erhöhen sollte.
Ich hoffe, dass die Hormonmischung Deinen Haaren hilft! Wenn sich bei mir was positives tut, sag ich dir auf jeden Fall Bescheid!
Lass den Kopf nicht hängen- Tino kümmert sich ja jetzt auch um uns;)
Liebe Grüße
wuschel

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  tino am Fr Mai 08, 2009 12:56 am

Hi

Ja,ich halte es für warscheinlich das du den HA mit den NEM,additiv zu der Grundbehandlung eindämmen kannst.Ich bin mir auch sicher das durch sie die Haare viel kräftiger nachwachsen werden.

Ja,die kannst du in dieser Dosierung bedenkenlos einnehmen.Lediglich bei Zuckerkrankheiten muss man vorsichtig sein.Ich finde NAC auch sehr lecker Very Happy

Diese Quelle(Bestellung),schaut ja auch ganz gut aus.


Doch doch....eine Ampulle Aminosäuren am Abend ist schon ok.


Das meisste würde ich vor dem Schlafengehen nehmen,denn dann ist die Zellteilung aktiver.NAC solltest du auf 3 mal tgl verteilen.Selen und Vitamin C bitte nicht zusammen,denn das kann die Wirkung des Selen beeinträchtigen.Ich nehme das meisste am Abend ein,z.b ALCAR,Eisen,Selen und Zink.Natürlich kannst du es auch alles auf drei Tagesdosen verteilen...insofern es erforderlich ist.


Finasterid hemmt ein Enzym das sich 5-alpha-Reduktase nennt.Dieses Enzym konvertiert Testosteron zu dem affinitätsstärkeren Dihydrotestosteron,welches bei AGA,oder auch anderen Haarerkrankungen,andere Genprodukte(Tumorsupressoren),in den Haarfollikelzellen aktiviert.Diese schalten dann sämtliche Wachstumsfaktoren ab,und induzieren damit die Atrophie(schrumpfung) des Haarfollikels.Dieser Vorgang gleicht einer Tumorsupression,deshalb ist es auch so das hier oxidativer Stress ein wichtiger Zwischenschalter ist.

Hemmt man die 5-alpha-Reduktase,fördert das auch gleichzeitig die Aromataseaktivität,und damit dann auch die Östrogenwirkung im Gewebe.






im ht-forum schreiben viele, dass haarausfall eine folge der thyroxineinnahme sei. dass der körper erstmal wie "allergisch" drauf reagiert (genauso dosiserhöhungen) und das die haarwurzeln schädigt. die, die damit geschädigt wurden fallen dann auch garantiert aus meinte dort eine betroffene. sie kämen allerdings auch wieder. das wäre wohl die schönste form des haarausfalls


Ich habe nicht gelesen was die da geschrieben haben,aber ich glaube nicht allergisch,sondern die Haarwuchszyklen werden neu reguliert.Das hat dann einen Wachstumsschub,und damit auch ein Ausschieben alter Telogenhaare zu folge.So ist es am warschinlichsten.

viele Grüsse

tino

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danke tino!!

Beitrag  gretchen am Fr Mai 08, 2009 1:14 pm

hallo,
danke für die info! vor allem für die super erklärung was DHT angeht! ist mir nun viel einleuchtender als "DHT schädigt die haarwurzeln" wie es sonst überall steht!!!

zur zeit reduziere ich ja die biogene pille (zyklenweise) und werde sie nach zwei zyklen komplett weglassen. bisher spüre ich dadurch, dass die haare sich ein wenig kräftiger anfühle und ich MEINE sogar (hoffentlich keine einbildung), dass mehr kleine neue haare wachsen als unter der diane. natürlich wird auch die haut schlechter aber das ist erstmal sekundär.

alle NEMs sind inzwischen geliefert und ich nehme also die großen mangen an kapseln und pillen...denke es ist wohl eher der psychologische effekt, weshalb ich sie auf drei portionen pro tag verteile....denke wohl, dass sich doch noch allerhand mehr gegenseitig beeinflussen kann....gerade eisen ist doch da empfindlich was die resorption angeht, oder?

finasterid ist verschreibungspflichtig nehme ich an...ich werde meine ärztin das nächste mal drauf ansprechen. auch hier eher eine hohe dosierung nehme ich an?

ich hoffe immernoch, dass mein erhöhtes androstendion ein effekt der diane war und mein blutbild unter hormonfreien bedingungen normal aussieht.

das "allergisch" im ht-forum ist sicher eher ein "sprachliches mittel" gewesen. deine erklärung ist da klarerweise die richtige.
übrigens hat dort leider keiner eine antwort auf meine atrophierte sd und deren "schubanfälligkeit".

liebe grüße!!
gretchen

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  tino am Sa Mai 09, 2009 1:00 am

gretchen schrieb:hallo,
danke für die info! vor allem für die super erklärung was DHT angeht! ist mir nun viel einleuchtender als "DHT schädigt die haarwurzeln" wie es sonst überall steht!!!

zur zeit reduziere ich ja die biogene pille (zyklenweise) und werde sie nach zwei zyklen komplett weglassen. bisher spüre ich dadurch, dass die haare sich ein wenig kräftiger anfühle und ich MEINE sogar (hoffentlich keine einbildung), dass mehr kleine neue haare wachsen als unter der diane. natürlich wird auch die haut schlechter aber das ist erstmal sekundär.

alle NEMs sind inzwischen geliefert und ich nehme also die großen mangen an kapseln und pillen...denke es ist wohl eher der psychologische effekt, weshalb ich sie auf drei portionen pro tag verteile....denke wohl, dass sich doch noch allerhand mehr gegenseitig beeinflussen kann....gerade eisen ist doch da empfindlich was die resorption angeht, oder?

finasterid ist verschreibungspflichtig nehme ich an...ich werde meine ärztin das nächste mal drauf ansprechen. auch hier eher eine hohe dosierung nehme ich an?

ich hoffe immernoch, dass mein erhöhtes androstendion ein effekt der diane war und mein blutbild unter hormonfreien bedingungen normal aussieht.

das "allergisch" im ht-forum ist sicher eher ein "sprachliches mittel" gewesen. deine erklärung ist da klarerweise die richtige.
übrigens hat dort leider keiner eine antwort auf meine atrophierte sd und deren "schubanfälligkeit".

liebe grüße!!
gretchen


HI

"DHT schädigt die Haarwurzln"(welche Schäden wie und wo?),ist auch wirklich etwas sehr vereinfacht.....wenn nicht verwirrend.Insbesondere dann verwirrend wenn man sich schon etwas intensiver mit seiner Haarerkrankung auseinandersetzt.


Ich würde das Eisen nüchten (also ohne zusätzliche Mahlzeit) vor dem Schlafengehen einnehmen.So kann nichts mehr die Resorption stören.Ausserdem hat Dr Lutz "publiziert",das die meissten seiner Haarpatienten so gute Erfahrungen gemacht haben.

Finasterid für Frauen,2,5-5 mg.So hat man in fast allen Studien bei Frauen dosiert.Die höhe der Dosis hat z.b Dr Trüeb dem Schweregrad der Alopezie angepasst.


übrigens hat dort leider keiner eine antwort auf meine atrophierte sd und deren "schubanfälligkeit".


Dann werde ich mal schauen....spätestens am Sonntag oder Montag.


viele liebe Grüsse

tino

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  gretchen am So Mai 10, 2009 11:41 am

hallo,
naja, ich finde es vor allem fahrlässig, wenn sich ein arzt (oder ein INFORMATIVER artikel) nicht die mühe macht wenigstens ETWAS aufklärender zu sein als oder sich anmaßt „naja, das muss sie nicht wissen, kann eh nichts damit anfangen“ oder ähnliches…. mein frauenarzt hat mir auch einfach nur gesagt „wenn ihre haarwurzeln nunmal empfindlich auf DHT reagieren, müssen sie sich damit abfinden“ und dann der obligatorische fingerzeig auf seine eigene glatze. …! das macht einen einfach nur wütend.

gerade merke ich übrigens, dass mein HA von etwa 180-200 pro tag auf 130-150 pro tag zurückgeht. ich hoffe sehr, das wird noch besser und kehrt sich nicht wieder um. hab mich schon etliche male zu früh gefreut!

ganz lieben dank, dass du mal nachlesen willst, was es mit der kleinen sd aufsich hat!! bin dir wirklich dankbar für das alles!!!

einen schönen muttertäglichen Sonntag für dich!
gretchen

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  tino am Mi Mai 13, 2009 1:21 am

gretchen schrieb:hallo,
naja, ich finde es vor allem fahrlässig, wenn sich ein arzt (oder ein INFORMATIVER artikel) nicht die mühe macht wenigstens ETWAS aufklärender zu sein als oder sich anmaßt „naja, das muss sie nicht wissen, kann eh nichts damit anfangen“ oder ähnliches…. mein frauenarzt hat mir auch einfach nur gesagt „wenn ihre haarwurzeln nunmal empfindlich auf DHT reagieren, müssen sie sich damit abfinden“ und dann der obligatorische fingerzeig auf seine eigene glatze. …! das macht einen einfach nur wütend.

gerade merke ich übrigens, dass mein HA von etwa 180-200 pro tag auf 130-150 pro tag zurückgeht. ich hoffe sehr, das wird noch besser und kehrt sich nicht wieder um. hab mich schon etliche male zu früh gefreut!

ganz lieben dank, dass du mal nachlesen willst, was es mit der kleinen sd aufsich hat!! bin dir wirklich dankbar für das alles!!!

einen schönen muttertäglichen Sonntag für dich!




gretchen




Hi

wenn ihre haarwurzeln nunmal empfindlich auf DHT reagieren, müssen sie sich damit abfinden“ und dann der obligatorische fingerzeig auf seine eigene glatze. …! das macht einen einfach nur wütend.


ssssssssss....ob und in welchem Ausmass weibliche Haarfollikel,überhaupt sensitiv auf DHT reagieren,ist bislang noch in keinster soliden Form nachgewiesen wurden.Die allerneuste Studie,hat den beim Mann bekannten und mehrfach gesicherten Androgenrezeptoren-Gendefekt),bei der Frau nicht bestätigen können.Ich denke das ich diese Studie,in den nächsten Tagen hier mal zu den News vorschlagen werde.

Man hat den Ärzten da einfach etwas erzählt,was sie den Betroffenen erzählen können,damit es so ausschaut als wüsste man wo der Hase läuft.



gerade merke ich übrigens, dass mein HA von etwa 180-200 pro tag auf 130-150 pro tag zurückgeht. ich hoffe sehr, das wird noch besser und kehrt sich nicht wieder um. hab mich schon etliche male zu früh gefreut!


Wenn sich die tgl Ausfallrate,erst jetzt im Frühjahr erhöht haben sollte,....schau doch mal im Portal auf die neue Studie die ich dort für die Redaktion geschrieben,bzw komentiert habe.


Bin leider immer noch nicht zu der kleinen SD usw gekommen Sad Ich denke morgen schaffe ich das....muss nur ein bischen arbeiten,und dann ein bischen Radfahren Smile


viele grüsse und bis morgen

Tino

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Arztauskunft

Beitrag  gretchen am Mi Mai 13, 2009 9:41 am

hallo tino,

tino schrieb:ssssssssss....ob und in welchem Ausmass weibliche Haarfollikel,überhaupt sensitiv auf DHT reagieren,ist bislang noch in keinster soliden Form nachgewiesen wurden.Die allerneuste Studie,hat den beim Mann bekannten und mehrfach gesicherten Androgenrezeptoren-Gendefekt),bei der Frau nicht bestätigen können.Ich denke das ich diese Studie,in den nächsten Tagen hier mal zu den News vorschlagen werde.

Man hat den Ärzten da einfach etwas erzählt,was sie den Betroffenen erzählen können,damit es so ausschaut als wüsste man wo der Hase läuft.
Tino

DANKE dafür! ja, die studie würde ich auch gerne lesen!! das tut gut und ist dennoch so stichhaltig, dass man sich nicht selbst damit was vormacht.

viel spaß beim radeln!!!....glaub, ich sollte auch mal wieder auf den crosstrainer steigen....(schweiß macht dem haar doch nichts aus, oder?!? Shocked )

danke, wie immer!! Smile

schöne grüße, gretchen

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Ärzte

Beitrag  wuschel am Mi Mai 13, 2009 11:38 am

Hallo Gretchen-

ich habe auch nur sehr negative Erfahrungen mit Ärzten in dieser Beziehung gemacht und war auch jedesmal sehr wütend. Vor ein paar Wochen war ich in einer sogenannten "Haarsprechstunde" beim Hautarzt. Nachdem ich kurz mein Anliegen vorgetragen habe, hat er von Weitem auf meinen Kopf geschaut und gesagt: man sieht nix. dann ist er mit der Hand einmal durch die Haare gefahren und hat festgestellt, dass keine hängen bleiben. Damit war das Thema für ihn erledigt: Diagnose. kein Haarausfall- alles nur Einbildung.
Kaum zu fassen, oder? (für diese "Untersuchung" saß ich auch noch 1,5 Stunden im Wartezimmer!!)

Wie denkst Du über die Finasterid- Krebs- Geschichte?
Ich finden die Entscheidung nicht so einfach- gerade wenn man Krebsfälle in der Familie hat, oder?

LG Wuschel

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  gretchen am Mi Mai 13, 2009 1:18 pm

@ wuschel:

genau. das haben sie bei mir auch gemacht. und wenn nach dreimal zupfen kein haar mit rauskommt, dann hab ich eben keinen diagnostizierbaren haarausfall, auch wenns morgens beim waschen 200 waren Suspect ....

wenn mein HA nicht bald deutlich abnimmt, muss ichs wohl mal versuchen. meine sd ist mittlerweile gut eingestellt und wenn sie auslöser war, sollte es nach etwa 3 monaten besser werden...momentan gehen mir noch immer etwa 130-150 am tag aus (und SO "wenige" auch erst seit einer woche...).

auch, wenns unvernünftig klingt...ich kann mir momentan kaum vorstellen, dass sich meine lebensqualität nochmal bessert, wenn ich vielleicht irgendwann kahle stellen aufm kopf hab Sad Sad Sad ....also würde ich es riskieren und alles versuchen.

lg, gretchen

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  wuschel am Mi Mai 13, 2009 4:22 pm

Hallo Gretchen-

ja das sehe ich wohl auch so- hab auch keine Lust demnächst nach passenden Perücken Ausschau zu halten...
Ich werde trotzdem versuchen noch ein paar Infos zu Finasterid und Krebs zu bekommen.

Seit wann bist Du denn Schilddrüsen-mäßig gut eingestellt und woran merkst Du das?
Ich nehme ja jetzt schon seit einem Jahr das Thyroxin und laut Arzt ist die Dosis für mich so okay. Es wurde nach ca. 7 Monaten alles kontrolliert. Müsste doch dann eigentlich passen, oder?

Übrigens: die Katze einer Bekannten hatte was an der Schilddrüse und hatte nur noch ganz wenig und sehr struppiges Fell. Nachdem die Schilddrüse behandelt wurde (auch mittels Hormonen), wurde es wieder viel dichter und glänzender- krass, oder?

LG -
Wuschel

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sd

Beitrag  gretchen am Mi Mai 13, 2009 10:50 pm

hallo,
laut den meisten ärzten bist du gut eingestellt, wenn dein tsh innerhalb des ranges [0.35-4.5 µU/ ml] liegt. (die bereiche schwanken je labor geringfügig abhängig von testchargen etc)
laut informierteren ärzten bist du gut eingestellt, wenn dein tsh im bereich [0.35-2.5 µU/ ml] liegt. UND du dich dabei wohl fühlst.

im ht-forum (http://www.ht-mb.de/forum/index.php) sagen sie, dass es von vielen faktoren abhängt und es natürlich individuell verschiedene wohlfühlbereiche gibt (oder eben einen wohlfühlWERT). viele fühlen sich erst richtig wohl, wenn der tsh sehr nah oder sogar unter der untergrenze liegt (der tsh wird auch supprimiert, wenn man nicht nur T4 sondern eine kombination mit T3 nimmt). ein sehr niedriger tsh (also richtung überfunktion gehend) kann aber (genauso wie ne unterfunktion) zu haarausfall führen (verkürzte wachstumszyklen der haare bei überfunktion und unterversorgung der haarwurzeln bei unterfunktion denke ich...darum wohl auch die kahle katze ). Idea
es muntert mal wieder auf, zu hören, dass die katze wieder haare bekommen hat Smile!!

ich bin seit etwa mitte märz im niedrigen normbereich (supprimierter tsh von 0,2, da ich acuh t3 dazu nehme). ich habs NUR durch die blutentnahme gemerkt, da ich davor auch kaum deutliche beschwerden hatte und der haarausfall ja noch immer da ist. weil ich aber noch im februar nen tsh von 9,35 hatte, ging ich eben regelmäßig zur blutentnahme.

sollte das problem wirklich bei der schilddrüse liegen, wäre es sehr wichtig, dass du dich gut darüber informierst und nicht (nur) den arzt entscheiden lässt, wann und ob du gut eingestellt bist. du solltest deine werte kennen und die reaktionen deines körpers zum jeweiligen wert kennen. manchmal wird die haut trockener oder juckt, manchmal fühlst du dich wacher, nimmst ab oder zu etc...du wirst das ja vielleicht kennen.
bei mir ist es so, dass ich keine der symptome je besonders stark hatte oder habe (HA ausgenommen...) und daher die ganze sd-"hysterie" für übertrieben hielt. aber sicherlich gibts viele, die sensitiver reagieren. ggf äußert es sich bei manchen lediglich an den haaren stärker.
ich denke, solange wir das thema sd und HA nicht für uns ausschließen können, sollten wir es mit beobachten.

ich hab mir ne tabelle angelegt mit tsh und den anderen sd-blutwerten, tägl. haarausfallzahlen und anderen faktoren (pille, zyklustag etc). bisher habe ich nur tsh und haar pro tag ins verhältnis gesetzt und man könnte meinen, es gibt einen zusammenhang zwischen erhöhtem tsh und HA. (zeitlich leicht verzögert) ABER ich hab "nur" daten über ein paar monate. statistisch ist das natürlich haltlos. aber es beruhigt, wenn die HA-kurve leicht sinkt Wink

entschuldige...jetzt hab ich mich wohl in rage geschrieben Wink..was ich sagen wollte: lass den tsh sicherheitshalber engmaschiger überprüfen, wenn du nicht sicher bist, wie du eingestellt bist. dein bedarf kann sich ja auch mal ändern (v.a. wenn du hashimoto hast und deine sd noch gewebe abbaut und hormone dadurch frei werden)!!! aber ich bin da kein fachmann. die im forum sind da sehr fit!!!

ich denke jetzt noch ein bißchen an die wieder haarige katze Smile!

alles liebe, gretchen









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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

Beitrag  wuschel am Do Mai 14, 2009 2:39 pm

Hallo Gretchen-
vielen lieben Dank für Deine ausführliche Antwort!
Ja die kahle Katze ist wirklich ein Hoffnungsschimmer....
Dennoch bin ich der Meinung, dass es bei mir nicht alleine die SD sein kann, da der HA mit Absetzen der Pille losging und die Unterfunktion schon vorher da war- also während ich die Pille genommen habe. Also so ähnlich wie bei Dir, oder? Ich hatte auch keine anderen Symptome von der Unterfunktion und muss auch sagen, dass ich mit L-Thyroxin keinen großen Unterschied merke - evtl. bin ich etwas weniger müde, aber das kann auch an anderen Faktoren liegen. Mein TSH war allerdings vor L-Thyroxin auch nicht besonders erhöht.

Ich habe meine Werte mal ins ht-mb Forum eingestellt. Es wurde als okay bewertet- evtl. könnten ft3 und ft4 etwas höher sein. Ich glaube verstanden zu haben, dass man nicht nur am TSH Wert erkennt, ob man gut eingestellt ist, sondern auch daran, wie hoch ft3 und ft4 sind. Mmmh alles recht kompliziert.

Wie sieht denn Dein Plan aus? Erstmal abwarten, ob sich die Hormone wieder einpendeln oder startest du schon bald mit Finasterid? Meinst Du nicht, dass es sich negativ auf den HA auswirken könnte, wenn Du die biogene Pille ganz runterfährst?

Wo ist eigentlich Tino abgeblieben? Haben wir ihn vergrault mit unseren kniffligen Fällen? Hoffentlich nicht!

Dir einen schönen Tag- und denk immer an die kahle Katze!
LG Wuschel

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Re: Haarausfall seit 15 Monaten, schlimmer werdend...

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