Forscher aus Fernost erzeugen Haarwuchs mit natürlichen Extrakten über Erhöhung der IGF-1 Spiegel

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Forscher aus Fernost erzeugen Haarwuchs mit natürlichen Extrakten über Erhöhung der IGF-1 Spiegel

Beitrag  Admin am Fr März 21, 2008 5:53 pm

Nur sehr selten werden haarbezogene Forschungsergebnisse aus dem fernen Osten, hierzulande publik gemacht.Wobei doch haarbiologisch orientierte Forscher aus Fernost, zweifelsfrei zu den weltweit führenden Haarforschern zählen.

Vor erst einem Jahr hat sich erneut bestätigt, das fernöstliche Ernährung anscheinend doch einen protektiven Einfluss auf das Haarkleid ausübt.Eine Studie, die 2007 im englischen Fachjournal Journal Growth-Hormone-IGF-1-Research veröffentlicht wurde,,zeigte das Capsaicin, die Substanz welche Gewürzen wie z.b Pepperoni und Cheyene Pfeffer Schärfe verleiht,den Haarwuchs bei Mäusen und Menschen mit androgenetischer Alopezie verbessern kann.


Die Studienmacher orientierten sich an der Tatsache das Capsaicin bekannterweise den Vanilloid-Rezeptor aktivieren kann,was paralel dazu diverse Peptide(Calcitonin gene-related Peptid) aus Nervenfasern weckt.Weiter dachte man sich das eine additive Phytoöstrogen-Gabe(Isoflavone),die Capsaicin Wirkung unterstützen könnte, indem es den Transkriptionsvorgang eines Peptids in den Nervenfasern unterstützt,was dann im Endeffekt die Haarwuchsessenz insulinartiger Wachstumsfaktor(igf-1) anregt.

Man gab zwei unterschidlichen Maustypen eine Mischung aus extrahirtem Capsaicin und Isoflavone.Eine der Gruppen wurde genetisch verändert.Bzw diesen Mäusen mangelte es an dem obengenannten Calcitonin gene-related Peptid.Die andere Gruppe gehörte zu dem sogenannten wilden Typ Maus.Nach Administration der beiden Substanzen,wurden dermale IGF-1 Level, wie auch Haarwuchsverbesserungen bemessen.


Paralel dazu gab man 48 Menschen mit androgenetischer Alopezie ebenfalls eine Kombination aus Capsaicin und Isoflavone, für den Zeitraum von 5 Monaten.


Resultate wie folgt:Bei dem wilden Typ Maus,zeigte sich bei subkutaner Gabe der Substanzen,eine Erhöhung der dermalen IGF-1 Spiegl,nach bereits 30 Minuten.Die genetisch veränderte Calcitonin gene-related Peptid-knock out-Gruppe,zeigte diese hautspezifischen Vorteile nicht.Ebenso zeigt sich das die Gabe der Kombination effektiver dermales IGF-1 erhöhte wie die Gabe nur einer Substanz.Auch im Haarfollikel selbst zeigte sich eine erhöhte IGF-1 Expression.Auch Haarneuwuchs zeigte sich beim wilden Typ Maus, signifikanter wenn beide Substanzen gegeben wurden.


Bei 31 menschlichen AGA Betroffenen zeigte sich ebenso bereits nach 5 Monaten oraler Einnahme beider Substanzen,eine deutliche Erhöhung der Blut-IGF-1-Werte.Man dosierte Capsaicin jeweils zu 6 mg täglich,und Isoflavone jeweils zu 75 mg täglich.Auch hier zeigte sich nach bereits 5 Monaten,eine deutliche Verbesserung des Haarwuchses,paralel zum erhöhten IGF-1 Spiegel.Bei der aus 17 Probanden bestehenden Kontrollgruppe, welche ein Placebo bekamen, zeigten sich die wertbezogenen und haarwuchsspezifischen Verbesserungen nicht.

Zusammengefasst zeigte diese Studie, das Capsaicin und Isoflavone,über systemische und hautspezifische Erhöhungen des IGF-1 Spiegels, Haarneuwuchs, auch bei an androgenetischer Alopezie leidenden Menschen verbessert.Möglicherweise wird dieser Effekt über einen Nerfenfaser-abhängigen Mechanismus induziert.


Aktuell untersuchte die selbe Forschungsgruppe den Effekt eines Himbeerauszugs, des Himbeer-Ketons auf Haarwuchs bei Mäusen und Menschen.Design und Methodik dieser im gleichen Journal veröffentlichten Arbeit,waren identisch mit obengenannter Untersuchung.Lediglich die Anzahl der menschlichen Studienprobanden war geringer,und es wurde diesmal ausschliesslich mit topischer Substanz gearbeitet


Auch hier zeigte sich ausschliesslich in der Gruppe "wilder Typ Maus" ein gewünschter Effekt.Bereits nach 30 Minuten nach topischer Applikation einer 0,01% Himbeer-Keton Lösung, erhöten sich die dermalen IGF-1 Spiegel bei den Mäusen.Nach 4 Wochen dauerhafter Applikation, zeigte sich auch eine Erhöhung der Igf-1 Expression im Haarfollikel,sowie auch nachwachsendes Haar.

Bei topischer Applikation am Menschen auf Kopf und Gesichtshaut, zeigte sich eine Verbesserung der Elastizität der Gesichtshaut,sowie auch verbesserter Haarwuchs nach 5 Monaten bei 50% der AGA Betroffenen,deren Gruppe aus 10 Probanden bestand, von denen 5 weiblich waren.


Auch hier wird auch unter Berufung der Tatsache das IGF-1 Ermangelte Menschen im Rahmen eines Laaron-Syndroms Haarausfall zeigen, davon ausgegangen,das die Wirkung auf Elastizität der Haut und Haar,auf einer dermalen und follikularen IGF-1 Erhöhung beruht,die ebenfalls über Nervenfaseraktivierung vermittelt wird.Aber auch andere Botenstoffe wie z.b cyclic-AMP werden in Betracht gezogen.


Litratur:Administration of capsaicin and isoflavone promotes hair growth by increasing insulin-like growth factor-I production in mice and in humans with alopecia.Growth Horm IGF Res. 2007 Oct;17

Effect of topical application of raspberry ketone on dermal production of insulin-like growth factor-I in mice and on hair growth and skin elasticity in humans.Growth Horm IGF Res. 2008 Mar 3

21.3.08

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